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Übersicht
Seite 1: Einleitung bis einschließlich "H.M.S.
Enterprise D-52"
Seite 2: "U.S.S. Enterprise CV-6" bis "U.S.S. Enterprise
NCC-1701-E"
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Einleitung: Ein Schiffsnamen geht in die Geschichte
ein
Enterprise. Der wohl berühmteste
Raumschiffsnamen des gesamten "Star Trek"
- Universums. Doch woher kam er ursprünglich? Zumindest
ist "Enterprise" keine Erfindung von Gene
Roddenberry, als dieser seinen Science-Fiction-Kult
erschuf. Dieser Schiffsnamen hat bereits seit mindestens
drei Jahrhunderten Tradition in der irdischen Seefahrtsgeschichte
und sein Ursprung liegt (vermutlich) im Vereinten Königreich
von Großbritannien.
Genau kann dies nicht gesagt werden, da auch das französische
Königreich Schiffe dieses Namens gebaut hat.
Aufgrund der historischen Daten und seiner Einsetzung
ist es jedoch offensichtlich, dass der Name "Enterprise"
schon in den frühen, neuzeitlichen Epochen auf
nahezu sämtlichen Gebieten ein Synonym für
Erforschung und Erkundung, sowie das Testen neuer Technologien
gestanden hat. Keine Frage, dass alleine deshalb schon
dieser Name am besten zu dem Serienflaggschiff des gesamten
"Star Trek" - Universums passt.
Deshalb wollen wir, das Team von "StarTrekArchiv.com",
Sie auf dieser Seite auf eine faszinierende Reise quer
durch die Zeit mitnehmen und Ihnen
eine chronologisch geordnete Tafel der wichtigsten militärischen
Schiffe namens "Enterprise" geben. Um das
Ganze zu komplettieren, wollen wir nicht nur die irdischen
See- und Luftfahrzeuge einbeziehen, sondern auch die
berühmtesten Raumer des "Star Trek" -
Universums (aus Sicht von "Star Trek").
01. Die militärischen Schiffe und NASA-Raumfahrzeuge (17. bis
21. Jahrhundert)
Der Name "Enterprise" (im Altenglischen
als "Enterprize" geführt) taucht in Verbindung
mit der irdischen Schifffahrt das allererste Mal im
17. Jahrhundert namentlich auf. Die britische Royal
Navy schickte 1616 ein Schiff, dass scheinbar "Enterprize"
hieß, auf die Suche nach einer neuen Passage Richtung
Westen zum Orient. Die Mission war erfolgreich, jedoch
wurde der Segler in der Nähe Indiens durch einen
Hurricane zerstört. Laut den Recherchen von David
R. Wells, der bereits vor mehreren Jahren umfangreiche
Nachforschungen bezüglich dieses Namens betrieben
hatte, gibt es nur sehr wenig Informationen über
die Enterprise von 1616. Doch mit Beginn des 18. Jahrhunderts
werden die Daten ausführlicher und präzieser.
Die folgende Chronologie dieses ersten Abschnittes,
die von uns eigens in mehrtägiger Arbeit zusam-mengestellt
und geschrieben wurde, basiert auf den Forschungsergebnissen
von David R. Wells, die durch unsere eigenen Recherchen,
resultierend aus den Daten von US Navy, Royal Navy,
US National Archives, US Naval Institute, der NASA und
des Chronik-Verlags, ergänzt und ausgebaut wurden.
Der Name "Enterprise" trat im Laufe der Geschichte
mehrfach in Erscheinung und hat auch bis heute Bedeutung
- wohl auch durch Gene Roddenberrys Science-Fiction-Saga:
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? - 1707:
Die erste HMS Enterprise (Französische Marine; später
Royal Navy)
Die erste, offiziell bekannte Enterprise wurde in Frankreich
gebaut und 1705 im Mittelmeer von der britischen HMS Triton
erbeutet. Bei diesem Segelschiff handelte es sich um einen
Sechsmaster, der mit 24 Kanonen bestückt war. Unter dem
Kommando des Engländers J. Paul wurde das Schiff den
Werften in Livorno überführt.
Nach zwei Jahren verließ am 19. Mai 1707 die HMS Enterprise
unter dem Kommando von W. Davenport Italien. Doch bereits
am 12. Oktober 1707 sank sie in der Nähe von Thornton.
Technische Spezifikationen:
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| Name: |
L'Entreprise (bis 1705);
H.M.S. Enterprise (ab 1705) |
| Schiffsart: |
Sechsmaster |
| Zugehörigkeit: |
Franz. Marine,
Frankreich (bis 1705); Royal Navy, UK (ab 1705) |
| Existenz: |
? bis 12. Oktober 1707 |
| Kommandanten: |
J. Paul, W. Davenport |
| Länge: |
33,528 Meter (110 Fuß) |
| Breite: |
|
8,534 Meter (28 Fuß) |
| Tiefgang: |
|
4,572 Meter (15 Fuß) |
| Bewaffnung: |
24 Kanonen |
| Verdrängung: |
320 Tonnen |
| Besatzungsstärke: |
115 Personen |
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1709 - 1749:
Die zweite HMS Enterprize (Royal Navy, Großbritannien)
Am 04. April 1709 wurde in Plymouth (England)
mit dem Bau der ersten britischen HMS Enterprize
begonnen, die wenige Wochen (28. April 1709) später
fertig und in den Dienst ge-stellt wurde. Unter
anderem
patrouillierte sie bei Virgina (1709 - 1712 unter
dem Kommando von Nicholas Smith, sowie nochmals
von 1721 - 1724) und in heimischen Gewässern
(1712 - 1718), unternahm zwischendurch kleinere
Expeditionen (z.B. zum St. Lawrence River im Juni
1711 unter Konteradmiral Sir Hovenden Walker).
Am 20. Februar 1740 wurde die Enterprise zu einem
Lazarettschiff umfunktioniert, in HMS Liverpool
umbenannt und im englischen Kanal stationiert.
Neun Jahre später verkaufte man sie am 03.
April 1749 für 280 britische Pfund.
Technische Spezifikationen:
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| Name: |
H.M.S. Enterprize (bis
1740), H.M.S. Liverpool (ab 1740) |
| Schiffsart: |
Fünfmaster |
| Zugehörigkeit: |
Royal Navy, Großbritannien |
| Existenz: |
04. April 1709 bis 03.
April 1749 |
| Kommandanten: |
Nicholas
Smith, Konteradm.
Sir Hovenden Smith, Vizeadmiral Mighells |
| Länge: |
35,966 Meter (118 Fuß) |
| Breite: |
|
9,754 Meter (32 Fuß) |
| Tiefgang: |
k/A |
| Bewaffnung: |
40 Kanonen |
| Verdrängung: |
531 Tonnen |
| Besatzungsstärke: |
190 Personen |
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1743 - 1748:
Die dritte HMS Enterprize (Royal Navy, Großbritannien)
Drei Jahre nachdem die britische Royal Navy ihre
erste eigene Enterprise umbenannt hatte, erbeutete
sie im Mittelmeer ein kleineres, spanisches Segelschiff,
das mit acht Kanonen ausgerüstet war. Viel
ist über
das Schiff nicht bekannt, nahm jedoch als HMS
Enterprize unter dem Kommando von T. Henning an
der Schlacht von Toulon (Frankreich) teil. Überwiegend
wurde die Enterprize als Begleitschiff eingesetzt.
Im Jahr 1748 verkaufte die Royal Navy das Schiff
auf Menorca (Balearen).
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1718 - 1771:
Die vierte HMS Enterprize
(Royal Navy, Großbritannien)
Die vierte HMS Enterprize wurde ursprünglich
im Jahr 1718 als HMS Norwich (bewaffneter Viermaster
mit 50 Bordkanonen) vom Stapel gelassen. Mit dem
Umbau zum Fünfmaster änderte die britische
Royal Navy am 23. Mai 1744 den Namen in Enterprize
um. Nach dem Ende des Spanischen Erbfolgekriegs
(1748) patrouillierte das Schiff in der Karibik.
Unter anderem nahm die HMS Enterprize 1756 am
Siebenjährigen Krieg teil, diente im Westindischen
Ozean, sowie in Nordamerika und eskortierte diverse
Konvois quer über den Atlantic. Auch als
Havanna (Kuba) im Jahr 1762 erobert wurde, war
die Enterprize anwesend.
Zwei Jahre später, im Januar 1764, wurde
das Schiff außer Dienst gestellt und 1771
bei Sheerness ausgeschlachtet.
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1759 - ?:
L'Entreprise (französische Marine, Frankreich)
Über diese Enterprise ist nicht sehr viel bekannt, außer
dass es sich bei diesem Schiff um eine Fregatte gehandelt
haben muss.
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1774 - 1807:
Die fünfte HMS Enterprize (Royal Navy, Großbritannien)
Im August 1774 stellt die Royal Navy ihre fünfte
Enterprise in Dienst, die in Deptford (England)
gebaut wurde. Das Schiff wird das erste Flaggschiff
von insgesamt 27 sechsmastigen Fre-gatten. Unter
dem Kommando von T. Rich nimmt die HMS Enterprize
am 18. Juli 1775 an der Stürmung von Gibraltar
teil. Wenige
Wochen später wird sie an die ostamerikanische
Küste verlegt, an der es Aufstände gegen
die britische Krone geben hatte. Die HMS Enterprize
kämpfte im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg
gegen die Streitmacht der US Navy.
Zwischen 1790 und 1799 operierte das Segelschiff
in heimischen Gewässern, wird 1806 nach Deptford
zurück verlegt und 1807 ausgeschlachtet.
Im Jahr 1803 wird die HMS Resource
(Schwesterschiff; Fregatte der Enterprize-Klasse, die 1778
in Rotherhithe gebaut wurde) in HMS Enterprize umbenannt.
Nach u.a. der Teilnahme am Napoleonischen Krieg wird auch
sie ausgeschlachtet (1816).
Technische Spezifikationen:
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| Name: |
H.M.S. Enterprize |
| Schiffsart: |
Sechsmaster, Fregatte (Enterprize-Klasse) |
| Zugehörigkeit: |
Royal Navy, Großbritannien |
| Existenz: |
August 1774
bis August 1807 |
| Kommandanten: |
T. Rich |
| Länge: |
36,728 Meter (120,5 Fuß) |
| Breite: |
10,211 Meter (33,5 Fuß) |
| Tiefgang: |
k/A |
| Bewaffnung: |
28 Kanonen |
| Verdrängung: |
594 Tonnen |
| Besatzungsstärke: |
200 Personen |
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1775 - 1777:
Die erste USS Enterprise (Royal Navy, Großbritannien;
US Navy, USA)
Bei diesem Schiff handelte es sich ursprünglich
um das britische Versorgungsschiff HMS George,
das am 17. Mai 1775 bei Quebec (Kanada) von den
Amerikanern unter Colonel Benedict Arnold erobert
wurde. Im Rahmen der Aufrüstung nannte man
das Schiff in USS Enterprise um und sollte im
Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zum Einsatz
kommen.
In Begleitung weiterer Schiffe macht sie sich
am 28. August 1775 auf den Weg nach St. Johns,
Montreal und Quebec, um jene Städte zu erobern.
Insgesamt werden rund 1000 Soldaten transportiert.
Am 04. September 1776 gehört die USS Enterprise
einem Flottenverband an, der von Brigardegeneral
Arnold geführt wird. Nach der Schlacht von
Valcour Island (US-Bundesstaat New York) vom 11.
bis 13. Oktober 1776 ist sie das einzige von fünf
Schiffen, dass den britischen Verbänden entkommen
konnte - im Verlauf der Kämpfe wird die Enterprise
von mehreren Seglern der Royal Navy angegriffen;
die englische Invasion wird jedoch erheblich gestört.
Einen Tag später, am 14. Oktober 1776, trifft
die Enterprise bei Ft. Ticonderoga ein.
Nach einem Jahr, am 7. Juli 1777, hilft sie und
fünf weitere Schiffe bei der Evakurierung
des Forts, wird jedoch angegriffen und läuft
brennend auf Grund auf.
Technische Spezifikationen:
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| Name: |
H.M.S. George (bis
1775), U.S.S. Enterprise (ab 1775) |
| Schiffsart: |
Versorgungsschiff (bis 1775),
bewaffnetes Kriegsschiff (ab 1775) |
| Zugehörigkeit: |
Royal Navy, Großbritannien
(bis 1775); US Navy, USA (ab 1775) |
| Existenz: |
? bis 07. Juli 1777 |
| Kommandanten: |
Col. Benedict Arnold, General
Schuyler, Captain Dickinson |
| Länge: |
18,898 Meter (62 Fuß) |
| Breite: |
k/A |
| Tiefgang: |
k/A |
| Bewaffnung: |
28 Kanonen |
| Verdrängung: |
70 Tonnen |
| Besatzungsstärke: |
50 Personen plus Truppen |
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1799 - 1823:
Die zweite USS Enterprise (US Navy, USA)
1799 entwickelt Henry Spencer in Baltimore die
erste amerikanische USS Enterprise (später
auch als "Lucky Little Enterprise" bekannt),
die unter seiner Leitung gebaut wird. Unsere Recherchen
haben ergeben, dass der im siebten
Leinwandabenteuer ("Star Trek: Treffen der
Genera-tionen") auf dem Holodeck der USS
Enterprise NCC-1701-D nachgebildete Segler durch
das Schiff "Lady
Washington" dargestellt wurde, welches
eine baugleiche Nachbildung der Klasse ist, der
auch Henry Spencers Enterprise angehörte.
Am 26. Juni 1801 trifft die USS
Enterprise auf dem Mittelmeer ein. Am 01. August
selben Jahres greift sie die Tripoli an (siehe
Bild bei den technischen Spezifikationen),
die ebenso wie das tunesische Schiff Paulina (17.
Januar 1803) erobert wird. Im Juni 1803 führt
die Enter-prise eine Reihe von Küsten-Beschussmissionen
durch und trifft sich am 23. Dezember mit der
USS Constellation.
Im Winter 1804/1805 werden an dem Segelschiff
in Venedig (Italien) Reparatur- und Reno-vierungsarbeiten
durchgeführt. Spanische Kanonenboote greifen
die Enterprise am 15. August 1806 an, worauf sie
sich beschädigt
auf den Rückweg in die Vereinigten Staaten
macht, die sie im Jahr 1807 erreicht.
Von 1810 bis 1811 nimmt die amerikanische Marine
das Schiff aus dem aktiven Dienst, wo man es in
den Washigton Navy Yards repariert. Bereits im
April 1811 kehrt es in den Dienst zurück.
Am 05. September 1813 gelingt es der Besatzung
der Enterprise das britische Schiff HMS Boxer
in der Nähe von Portland (Maine, USA) in
ihre Gewalt zu bringen. In Portland selbst werden
Reparaturen durchgeführt. Anschließend
segelt die Enterprise zusammen mit der USS Rattlesnake
in die Karibik, wo insgesamt drei Schiffe erbeutet
werden können.
Zwischen Juli und November 1815 wird die letzte
Mittelmeer-"Rundfahrt" durchgeführt.
Zwei Jahre später, im November 1817 bekämpft
die USS Enterprise in der Karibik und im Golf
von Mexiko Schmuggler, Piraten und Sklavenhändler,
wobei im gesamten Verlauf der Mission 13 Schiffe
von der Besatzung beschlagnahmt werden. Am 09.
Juli 1823 läuft sie in der Nähe Westindiens
auf Grund auf und bricht auseinander. Die Besatzung
erleidet keine Verluste.
Technische Spezifikationen:
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| Name: |
U.S.S. Enterprise |
| Schiffsart: |
Zweimaster |
| Zugehörigkeit: |
US Navy, USA |
| Existenz: |
1799 bis 09. Juli
1823 |
| Kommandanten: |
k/A |
| Länge: |
25,817 Meter (84,7
Fuß) |
| Breite: |
|
6,888 Meter (22,6
Fuß) |
| Tiefgang: |
|
3,048 Meter (10,0 Fuß) |
| Bewaffnung: |
Zwölf 6-Pounders |
| Verdrängung: |
135 Tonnen |
| Besatzungsstärke: |
70 Personen |
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Quelle [Bild]: US National
Archives
01. August 1801 - Die USS Enterprise erobert im Mittelmeer
das Segelschiff Tripoli. |
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1831 - 1844:
Die dritte USS Enterprise (US Navy, USA)
Zu dieser Enterprise, die in den New York Navy
Yards gebaut wurde, gibt es laut David R. Wells
keine Aufzeichnungen bezüglich Kampfeinsätze.
Nachdem das Schiff rund zwei Jahre lang (1832
bis 1834) in der Nähe Braziliens
patrouillierte, segelte die Enterprise einmal
um die ganze Welt. Die Route begann in New York,
führte über Brazilien, Afrika, Indien,
dem Fernen Osten, Ostindien, Hawaii, Mexiko, Kap
Horn, Rio de Janeiro bis zurück nach Philadelphia.
Zwischen 1840 und 1844 patrouillierte die Enterprise
erneut in Südamerika bis sie am 24. Juni
1844 aus dem aktiven Dienst gestellt wurde. Schließlich
wurde sie am 28. Oktober verkauft.
Technische Spezifikationen:
|
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| Name: |
U.S.S. Enterprise |
| Schiffsart: |
Schooner |
| Zugehörigkeit: |
US Navy, USA |
| Existenz: |
26. Oktober 1831 bis
28. Oktober 1844 |
| Kommandanten: |
k/A |
| Länge: |
26,822 Meter (88 Fuß) |
| Breite: |
|
7,010 Meter (23,6 Fuß)
|
| Tiefgang: |
|
3,048 Meter (10 Fuß) |
| Bewaffnung: |
Zwei 9-Pounders, acht
24-Pounders |
| Verdrängung: |
194 Tonnen |
| Besatzungsstärke: |
72 Personen |
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1861: Der
erste "Enterprise"-Heißluftballon
Während des Amerikanischen Bürgerkriegs
verwendete das United Staates Ballon Corps einen
Heißluftballon namens "Enterprise".
Am 17. Juni 1861 präsentierte Thaddeus Lowe
am Columbia Amory (Washington, D.C.) sein
Luftfahrzeug, das an jenem Tag 152,4 Meter (500
Fuß) aufstieg und an Präsident Abraham
Lincoln ein Telegramm schickte. Die amerikanische
Unionsarmee hat scheinbar nach der Auflösung
des Ballon Corps im Jahr 1863 mehrere dieser Fluggeräte
verwendet.
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1864 - 1886:
Die erste gepanzerte HMS Enterprise (Royal Navy,
Großbritannien)
Als Variante der Research-Klasse war diese HMS
Enterprise das erste, mit Eisen gepanzerte Schiff
der britischen Seeflotte, das als "leichtgewichtiges
Kampf- bzw. Kriegsschiff" klassi-fiziert
wurde. Die Kosten für das von Edward Reed
entworfene und in den Royal Dockyards (Deptford,
England) gebaute Wasserfahrzeug beliefen sich
auf 62.464 Pfund.
Die Eisenplatten der Panzerummantelung hatten
jeweils eine Stärke von 11,43 Zentimeter
(4,5 Zoll) und verliefen unterhalb der Frachträume
bis hin zu den höheren Decks.
Im Jahr 1868 wird bei den Malta Dockyards
im Mittelmeer, wo das Schiff überweigend
einge-setzt wurde, die Bordbewaffnung in vier
7-Zoll (17,78 Zentimeter) MRL-Geschütze umgerüstet.
1871 zieht man die HMS Enterprise vom aktiven
in den Reservedienst zurück. Vier Jahre später,
1875, dient es im Hafen von Chatham (England).
Am 23. Februar 1884 verkauft die Royal Navy das
Schiff an die Firma Mesers, Castle & Sons.
Doch bereits im November 1886 verkauft man das
Schiff erneut: dieses Mal für die Demontierung
und Verschrottung.
Technische Spezifikationen:
|
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| Name: |
H.M.S. Enterprise |
| Schiffsart: |
Sloop of War |
| Zugehörigkeit: |
Royal Navy, Großbritannien |
| Existenz: |
09. Februar 1864 bis
November 1886 |
| Kommandanten: |
k/A |
| Länge: |
54,864 Meter (180 Fuß) |
| Breite: |
10,973 Meter (36 Fuß)
|
| Tiefgang: |
|
3,780 - 4,602 Meter (12,4
- 15,1 Fuß) |
| Bewaffnung: |
Zwei 100-Pounders, zwei
110-Pounder Breach Loader (O.-Konfig.) |
| Verdrängung: |
1.350 Tonnen |
| Geschwindigkeit: |
9,9 Knoten |
| Antriebssystem: |
Ein horizontaler Ravenhill-Dampfkolbenmotor,
2x45-Zoll-Zylinder, 18 Zoll Hubhöhe, 690 PS,
90 RPM, 95 Tonnen Steinkohle |
| Besatzungsstärke: |
130 Personen |
|
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1874 - 1909:
Die vierte USS Enterprise (US Navy, USA)
Dieses Schiff ist der vierte und letzte Segler
unter diesem Namen. Denn mit Beginn des 20. Jahrhunderts
bis hin zum Ersten Weltkrieg verschwanden die
traditionellen Segelschiffsbauer langsam von der
Bildfläche.
Die USS Enterprise wurde in den Portsmouth Navy
Yards in Kittery (US-Bundesstaat Maine) gebaut
und am 16. März
1877 in den aktiven Dienst gestellt (Stapellauf:
13. Juni 1874). Im Laufe ihrer Dienstzeit kommt
es zu keinem Kampfeinsatz bzw. Gefecht mit feindlichen
Schiffen. Bis April 1878 fährt die Enterprise
auf inländischen Flüssen und heimatlichen
Ge-wässern. Bevor sie im Dezember 1878 sich
auf den Weg nach Europa macht, wo sie viele Häfen
Nordeuropas, sowie im Mittelmeer anläuft,
befährt das Segelschiff im Sommer den Amazonas.
Am 09. Mai 1880 kehrt die USS Enterprise nach
Amerika zurück, wo sie in den Washington
Navy Yards repariert wird. Am 01. Januar 1883
bricht das Schiff zu einer dreijährigen,
weltweiten hydrografischen Begutachtungsmission
auf.
Zwischen dem 21. März 1886 und dem 20. Mai
1890 wird sie in New York zweimal aus dem aktiven
Dienst genommen und wird für ein Jahr
(September 1891 bis September 1892) als Trainingsschiff
der US Naval Academy in Annapolis eingesetzt.
Anschließend leiht sich für 17 Jahre
der Commonwealth of Massachusetts die Enterprise
als Marine-Schulschiff. Am 04. Mai kehrt sie zur
US Navy zurück, wird aber nach kurzer Zeit,
am 01. Oktober 1909, verkauft.
Technische Spezifikationen:
|
|
| Name: |
U.S.S. Enterprise |
| Schiffsart: |
Dreimaster |
| Zugehörigkeit: |
US Navy, USA |
| Existenz: |
13.06.1874 bis
01.10.1909 |
| Kommandanten: |
k/A |
| Länge: |
56,388 Meter (185
Fuß) |
| Breite: |
10,668 Meter (35
Fuß) |
| Tiefgang: |
|
4,359 Meter (14,3
Fuß) |
| Bewaffnung: |
Eine 11"-Smothbore,
Vier 9"-Geschütze,
Eine 60-Pounder |
| Verdrängung: |
1.375 Tonnen |
| Besatzungsstärke: |
184 Personen |
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Quelle [Foto]: US National
Archives
Das dreimastige Segelschiff USS Enterprise (Sloop of War)
an der US-amerikanischen Küste vor Anker. |
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1919 - 1946:
Der Zerstörer HMS Enterprise (Royal Navy,
Großbritannien)
Die HMS Enterprise, die kurz nach dem Ersten Weltkrieg
von der John Brown Shipbuilding & Engineering
Company Ltd. (Clydebank, Schottland) gebaut wurde,
gehörte zu den leichten Kreuzern der E-Klasse.
Zwar wird sie am 23. Dezember 1919 vom Stapel
gelassen, die briti-sche Royal Navy stellt sie
jedoch erst am 07. April 1926 in Dienst. Bis 1937
dient der Zer-störer im Ostindischen Ozean,
wo er u.a. dem vierten Kreuzerschwadron (bis 1934)
angehört. Am 30. September 1938 stellt man
das Schiff in den Reservedienst zurück.
Als am 01. September 1939 der
Zweite Weltkrieg ausbricht, entscheidet sich die
Royal Navy, den Zerstörer wieder in den aktiven
Dienst zurückzuholen, wo es im Oktober transatlantische
Konvois begleitet. Am 19. April 1940 entgeht die
Enterprise knapp den Angriffen des deut-schen
U-Bootes U-65, dessen Torpedos das Schiff verfehlen.
Fünf Tage später greift sie deut-sche
Stellungen in Norwegen an und wird im Juni der
Force H, kommandiert von Admiral Sir James Somerville,
bei Gibraltar zugewiesen.
Zusammen mit den Kreuzern HMS Newcastle und HMS
Cumberland macht sich die HMS Enterprise am 05.
Dezember 1940 auf die Suche nach dem deutschen
"Plünderer" Thor. Im Januar 1941
verlegt die Royal Navy die D-52 (so die Registrierungsnummer
der Enterprise) in den indischen Ozean, um dort
Rashid Ali zu unterstützen, der im Irak für
den Frühling eine Revolte geplant hat. Vom
11. bis 18. März 1941 wird die Enterprise
in Colombo (Sri Lanka) überholt und repariert.
Im Dezember 1941 eskortiert die
HMS Enterprise Truppenschiffe nach Singapur und
Rangoon und schließt sich dann der Ostflotte
(unter Admiral J. Somerville) an. Am 1. Weihnachts-feiertag
1942 unterzieht sie sich einer Überholung
und Modernisierung, die bis zum 31. Oktober 1943
dauern sollte. In der Bay of Biscayne versenkt
die Enterprise am 27. Dezember 1943 den deutschen
Blockadebrecher Alsterufer. Einen Tag später
gelingt es der Besatzung von D-52 zusammen mit
der HMS Glasgow
zehn deutschen Zerstören den Weg abzuschnei-den.
Beide englische Kreuzer nehmen die Flotte so enorm
unter Beschuss, dass die deut-schen Schiffe T-25,
T-26 und Z-27 sinken.
Vom 03. bis 29. Februar 1944 muss sich die Enterprise
einer weiteren Überholung unter-ziehen, bevor
sie der 122. Western Naval Forces zugewiesen wird.
In den frühen Morgenstunden des 06. Juni
1944 nimmt die HMS Enterprise zusammen mit der
HMS Black Prince, USS Nevada und USS Quincy die
Normandie im amerikanischen Sektor unter Beschuss.
Die folgenden zwei Tage muss die Enterprise vor
der deutschen Luftwaffe flüchten, von der
sie ins Visier genommen wurde.
Am 25. Juni 1944 trifft der Zerstörer D-52
in Portland (England) ein, um die Truppen in Cherbourgh
zu unterstützen. Gegen Mittag eröffnet
das Schiff das Feuer auf Querqueville (Frankreich).
Mit dem 05. Januar 1945 verlegt man die HMS Enterprise
in den Reservedienst und im Mai hilft sie bei
der Heimreise der britischen Truppen
aus dem Fernen Osten. Am 13. Januar 1946 kehrt
sie letztmalig nach Großbritannien zurück,
wo sie von der Royal Navy am 11. April verkauft
wird. Nur zehn Tage später wird der recht
siegreiche Zerstörer in Newport (Wales) verschrottet.
Technische Spezifikationen:
|
|
| Name: |
H.M.S. Enterprise |
|
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|
Quelle [Foto]: Royal Navy
Der Zersörer H.M.S. Enterprise im Dezember 1943 vor
der Schlacht in der Bay of Biscayne. |
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| Schiffsart: |
Zerstörer, Leichter
Kreuzer |
| Klasse: |
E-Klasse |
| Registrierung: |
D-52 |
| Schwesterschiffe: |
H.M.S. Emerald,
H.M.S. Euphrates
(Bauabbruch: 26.11.1918) |
| Zugehörigkeit: |
Royal Navy, Großbritannien |
| Existenz: |
23.12.1919 bis 21.04.1946 |
| Kommandanten: |
k/A |
| Länge: |
173,736 Meter (570 Fuß) |
| Breite: |
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16,642 Meter (54,6 Fuß) |
| Tiefgang: |
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5,060 Meter (16,6 Fuß) |
| Bewaffnung: |
Sieben 6-Zoll- (L50)
und fünf 4-Zoll-Geschütze |
| Verdrängung: |
7.335 Tonnen (Leergewicht);
9.435 Tonnen, davon 1.746 Tonnen Öl |
| Geschwindigkeit: |
Max. 32 Knoten |
| Reichweite: |
1.350 Nautische
Meilen bei 32 Knoten
8.000 Nautische Meilen bei 15 Knoten |
| Antriebssystem: |
Vier Raddampfturbinen
von Brown-Curtis,
acht Boiler von Yarrow |
| Besatzungsstärke: |
572 Personen |
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