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[Fortsetzung
von Seite 1: "Die Geschichte des Namens 'Enterprise'"]
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1936 - 1958:
Der erste Flugzeugträger Enterprise (US Navy,
USA)
Diese USS Enterprise (CV-6), die als "The
Big E" bekannt war, gehörte zu den erfolgreichsten
Kriegsschiffen der irdischen Geschichte. Leider
geht aus der offiziellen Biografie Gene Roddenberrys
nicht hervor, wie er auf den Namen seines Serien-Flaggschiffs
gekommen ist, als er im Frühjahr 1964 mit
der
Entwicklung von "Star Trek" begann.
Jedoch liegt die Vermutung sehr nahe, dass er
sich u.a. deshalb für "Enterprise"
entschied, da zum einen die CV-6 zu den erfolgreichsten
Schiffen der Geschichte gehörte und zum anderen
Roddenberry selbst im Zweiten Weltkrieg als Pilot
in der US Air Force (394. Bomberschwadron) diente.
Die erfolgreiche Reise
dieser USS Enterprise beginnt mit ihrer In-Dienst-Stellung
am 12. Mai 1938 (Stapellauf: 03. Oktober 1936,
als sechster Flugzeugträger der Flotte).
Bereits am 15. Juni begannen an Bord des Trägers
die ersten Flugzeugoperationen. Das Fassungsvermögen
lag bei maximal 90 Jägern.
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| Quelle
[Foto]: US National Archives. Die USS Enterprise
CV-6 im Jahr 1940 |
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Nach einigen Fahrten zwischen Nord-
und Südamerika wird der Flugzeugträger
am 21. Dezember 1938 dem Kommando von Captain
Charles A. Pownall unterstellt. Zusammen mit der
USS Yorktown (CV-5) begleitet die Enterprise u.a.
einen Konvoi (09. Januar 1939) und besucht Fort-de-France,
Martinique (Insel in der Karibik, unter französischer
Verwaltung; 06. bis 09. März 1939).
Am 15. April 1939 erhält der Träger,
sowie weitere Schiffe der US-amerikanischen Flotte
vom Präsidenten den Befehl in den Pazifik
zu fahren. Die Enterprise bricht daraufhin vier
Tage später auf, passiert am 26. April den
Panama
Kanal und trifft am 02. Mai in San Diego (CA,
USA) ein. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges
(01. September 1939, 04:45 Uhr dt. Zeit) unternimmt
das Schiff diverse Übungen. Als Flaggschiff
der ComScoFleet trifft sie im Oktober in Pearl
Habor ein, wo sie vor Anker geht.
Bis zum 28. November 1941 geschieht nichts besonderes.
(In dieser Zeit fährt sie mehrfach von Pearl
Habor über San Diego nach Bremerton und zurück).
An jenem Tag verlässt die Enterprise zusammen
mit einem Verband, bestehend aus drei schweren
Kreuzern und sechs Zerstören, unter dem Kommando
von Vizeadmiral William F. Halsey den 211. Kampfschwadron
auf Pearl Habor und bricht Richtung Wake-Inseln
auf. Unter anderem hat der Träger 18 Wildcats
geladen. Zwei Tage später überquert
der Verband die internationale Datumslinie.
Während die USS Enterprise am 04. Dezember
Jäger für die Wake-Inseln starten lässt,
berichtet zur gleichen Zeit der japanische
Geheimdienst, die CV-6 läge seit dem 28.
November in Pearl Habor vor Anker. Nur wenige
Stunden danach wird der Hafen von der japanischen
Luftwaffe, einem Verband von 360 Flugzeugen, angegriffen.
Der 07. Dezember 1941 geht als
einer der schwärzesten Tage der US-amerikanischen
Geschichte ein. 188 Flugzeuge und 20 Kriegsschiffe
werden zerstört, mehr als 2.400 Menschen
verlieren ihr Leben, 1.178 weitere werden schwer
verwundet. Im Vergleich dazu verliert Japan lediglich
nur 55 Soldaten (Piloten) und 29 Flugzeuge. Mit
diesem Angriff verwandelt sich der Zweite "Europakrieg"
zum Zweiten Weltkrieg.
Die USS Enterprise ist der erste amerikanische
Flugzeugträger, der nach den Angriffen nach
Pearl Habor zurückkehrte. Allerdings werden
vier ihrer Sturzflugbomber von der eigenen Luftabwehr
abgeschossen, weil diese die Flugzeuge für
Japaner hielten.
Amerika offiziell in den Krieg
eingetreten versenkt die USS Enterprise mit ihren
Flugzeugen am 10. Dezember das japanische U-Boot
I-70. Weitere Angriffe des Trägers sollten
am 01. Februar 1942 bei den Marshall Inseln erfolgen,
als die Flugzeuge und Bomber der CV-6 die japanischen
Basen Kwajelein, Maloelap und Wotje unter Beschuss
nehmen. Dabei wird ein Transportschiff versenkt,
neun weitere Schiffe beschädigt und der japanische
Kommandeur getötet.
Vom 08. bis 25. April 1942 begleitet die Enterprise
die USS Hornet (CV-8), die Colonel Doolittles
Verband angehörte und Tokio
angreifen soll. Während die Bomber vom Typ
B-25, die die japanische Hauptstadt anfliegen
würden - als Vergeltungsschlag für Pearl
Habor -, von der Hornet starteten, sorgte die
Enterprise für Luftunterstützung mit
ihren Jäger, die allerdings nicht bis nach
Japan mit fliegen konnten.
Mit der Schlacht um Midway (04.
bis 06. Juni) sollte die Wende für die amerikanischen
Streit-kräfte im Pazifikkrieg eintreten,
die bis dahin den Vormarsch japanischer Truppen
kaum ver-hindern konnten. Doch im Laufe der Auseinandersetzungen
mit dem größeren japanischen Trägerverband
gelingt es der US-Flotte unter Admiral Raymond
Spruance den Gegner erheb-lich zu schwächen
und die japanische Hoffnung
auf einen Sieg zu Nichte zu machen. Alleine auf
das Konto der USS Enterprise ging die Versenkung
dreier japanischer Träger, sowie die des
schweren Kreuzers Mikuma.
Allerdings musste die Enterprise recht bald auch
die ersten Rückschläge hinnehmen. Am
24. August 1942 wird sie in der Schlacht um die
Salomon-Inseln von drei japanischen Bomben schwer
beschädigt. 74 Besatzungsmitglieder werden
dabei getötet, rund 100 weitere verletzt.
Dennoch gelingt es ihr in Anwesenheit der USS
Saratoga (CV-3), den feindlichen leichten Träger
Ryujo zu versenken.
In der Schlacht um die Santa-Cruz-Inseln (26.
Oktober) wird die CV-6 erneut von drei japani-schen
Bomben getroffen (44 Tote, 75 Verletzte). Das
Schiff sank zwar leicht ab, doch bevor die Japaner
"ihr Werk" vollenden konnten, gelang
es der USS South Dakota (BB-57) den Angriff abzuwehren;
sie schoss
insgesamt 26 Flugzeuge an diesem Tag ab, ein Rekord,
der seither nicht gebrochen wurde.
Bis zum 11. November reparierte man teilweise
die Enterprise bei Noumea (Neu-Kaledionien), die
dann anschließend innerhalb der nächsten
72 Stunden den Kreuzer Hiei enorm beschädigt
und den schweren Kreuzer Kinugasa versenkt; am
04. Dezember werden die Reparaturen abgeschlossen.
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Die USS Enterprise
wird am 27. Mai 1943 mit dem "Presidential
Unit Citation" ausgezeichnet
und zwischen Juli und November überholt,
bevor sie im Frühjahr 1944 die
Invasion der japanischen Stellung
Kwajelein unterstützt. Es ist
zudem die allererste von Radar kontrollierte
Nachtbombardierung, die von einem
Flugzeugträger durchgeführt
wird (29. Januar bis 03. Februar).
Am 19. Juni 1944 nimmt die Enterprise
an der ersten Schlacht im phillipinischen
Meer teil, die als "The Great
Marianas Turkey Shoot" bekannt
wurde. In dieser 2-tägigen Auseinandersetzung
werden durch die CV-6 und anderen
Trägern, sowie von Flugabwehrgewehren
weiterer US-Schiffe rund 400 feindliche
Flugzeuge der japanischen Streitmacht
zerstört bzw. abgeschossen.
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Quelle [Foto]:
United States Naval Institute |
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Die größte Auseinandersetzung
im Laufe des Pazifikkriegs findet im Golf von
Leyte statt (24. bis 26. Oktober 1944). Als Mitglied
der 38. Task Force (Bestandteil der 3. Flotte)
greifen die Flugzeuge der USS Enterprise, USS
Essex (CV-9), USS Intrepid (CV-11), USS Franklin
(CV-13) und USS Cabot (CVL-28) die japanischen
Schiffe Musashi (versenkt), Myoko (beschädigt),
sowie die Träger Zuikaku und Zuiho (beide
versenkt) an. Schließlich kehrt die Enterprise
am 06. Dezember 1944 nach Pearl Habor zurück.
Am 14. Mai 1945 wird der Flugzeugträger durch
Kamikaze-Flieger schwer beschädigt. Dabei
verlieren 14 Menschen ihr Leben, 34 werden verletzt.
Ebenso wird die vordere Flugzeug-Hebe-bühne
zerstört. Zwischen dem 07. Juni und dem 13.
September repariert man das Schiff, bevor es nach
New York (17. Oktober)
zurückkehrt. Die letzte offizielle Amtshandlung
der Enterprise ist die Teilnahme an der Operation
"Magic Carpet", bei der rund 10.000
US-Veteranen heimgebracht wurden (01. November
1945 bis 18. Januar 1946). Mit dem Ende der Operation
trifft die CV-6 in der New York Naval Shipyard
ein, wo ihre Betriebseinstellung erfolgen sollte.
Gut einen Monat später (17. Februar 1946)
nimmt die US Navy die Enterprise offiziell aus
dem Dienst.
Im Jahr 1949 wird der Plan des
Bundesstaates New York, die USS Enterprise in
ein Museum zu verwandeln eingestellt. Erst im
Januar 1957 wird das historische Schiff aus dem
US-Flottenregister gestrichen. Auch der Plan der
"Enterprise
(CV-6) Association", den Flugzeug-träger
unter Denkmalschutz zustellen, scheitert. Schließlich
wird sie am 01. Juli 1958 verkauft und bis 1960
nach und nach in Kearney (New Jersey) demontiert
und verschrottet. Das einzige, was von der USS
Enterprise
übrig blieb, ist ihr Namensschild, das bis
heute streng geschützt in New Jersey aufbewahrt
wird.
Technische Spezifikationen:
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| Name: |
U.S.S.
Enterprise |
| Schiffsart: |
Flugzeugträger |
| Klasse: |
k/A |
| Registrierung: |
CV-6 |
| Schwesterschiffe: |
U.S.S.
Yorktown (CV-5), U.S.S. Hornet (CV-8), sowie
andere |
| Zugehörigkeit: |
US
Navy, USA |
| Existenz: |
03.
Oktober 1936 bis 1958 |
| Kommandanten: |
Captain
Charles A. Pownall |
| Länge: |
246,766
Meter (809,6 Fuß) => Originalgröße
252,222 Meter (827,5 Fuß) => nach
Umbau |
| Breite: |
|
25,298
Meter (83,0 Fuß) ab Wasserlinie;
32,952 Meter (108,11 Fuß) Flugdeck =>
Originalgröße
29,108 Meter
(95,5 Fuß) ab Wasserlinie;
34,808 Meter (114,20 Fuß) Flugdeck =>
nach Umbau |
| Tiefgang: |
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6,645
Meter (21,8 Fuß) bei Leergewicht;
8,263 Meter (27,11 Fuß) bei Vollbeladung
|
| Bewaffnung: |
Acht
5-Zoll- (L38) und sechzehn 1,1-Zoll-Geschütze
=> Originalkonfiguration
Acht 5-Zoll-Geschütze (L38); 44 40mm-
und 60 20mm-Geschütze => nach Umbau |
| Verdrängung: |
19.800
Tonnen, davon 25.500 Liter Öl; nach Umbau:
32.060 Liter Öl |
| Geschwindigkeit: |
Max.
32,5 Knoten |
| Konstrukteur: |
Newport
News S.B.D.D., Newport News, VA |
| Antriebssystem: |
Neun
Raddampfturbinen, neun Boiler von Babcock
& Wilcox |
| Besatzungsstärke: |
1.889
Personen (in Friedenszeiten);
2.919 Personen (während des Krieges) |
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Seit 1960:
Der erste atombetriebene Flugzeugträger Enterprise
(US Navy, USA)
Die USS Enterprise CVN-65 ist der zweite Flugzeugträger
mit diesem Namen, aber der welt-weit erste, der
über einen Atomantrieb verfügt. Das
Schiff ist der einzigste Träger seiner Klasse.
Wie die berühmte Vorgängerin
erhielt auch diese Enterprise den Spitznamen "The
Big E". Mit dem Bau wurde am 04. Februar
1958 begonnen. Der Stapellauf erfolgte am 24.
September 1960 und die US Navy stellte sie am
25. November 1961 in den aktiven Dienst.
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Im Laufe ihrer bisherigen
Dienstzeit explodierte u.a. nach dem
Einschlag einer Zuni-Rakete das Haupt-flugdeck
(14. Januar 1969). Dabei wurden 28
Be-satzungsmitglieder getötet,
Starts und Landungen konnten erst
nach Stunden wieder aufgenommen werden.
Im Vietnam-Krieg (1973) unterstützte
die USS Enterprise die US-Streitkräfte
mit Grumman F14-A Tomcats und S-3A's.
1979 bis 1982 unterzog sich der Flugzeugträger
einer kompletten Modernisier-ung.
Dabei wurden die Radaranlagen
vom Typ SPS-32 und SPS-33 gegen die
Modelle SPS-48 und SPS-49 ausgetauscht,
sowie drei Vulkan-Phalanx-20mm-Maschinengeschütze
installiert; die ersten Bordwaffen.
In der Bucht von San Francisco läuft
die Enterprise am 28. April 1983 auf
Grund auf. Drei Jahre später
fuhr sie über den Suez-Kanal
vom Roten Meer ins Mittelmeer und
führte im Dezember 1998 vom persischen
Golf Luftangriffe auf irakische Stellungen
durch.
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Quelle [Foto]:
United States Navy |
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Nach den Terroranschlägen
des 11. September 2001 gab die US Navy der Enterprise
die Anweisung Luftschläge gegen Afghanistan
durchzu-führen (Oktober 2001). Laut US Navy
wird der Flugzeugträger voraussichtlich bis
2015 im Dienst bleiben.
Die Enterprise stand außerdem in dem
Kinofilm "Top Gun - Sie fürchten weder
Tod noch Teufel" Pate. Überwiegend ist
sie im Indischen Ozean und in asiatischen Gewässern
unterwegs.
Die CVN-65 hätte
ursprünglich in "Star Trek IV - Zurück
in die Gegenwart" mitspielen sollen, stand
aber aufgrund ihres Mittelmeereinsatzes nicht
zur Verfügung. Statt dessen sprang die USS
Ranger und ihre Besatzung für die entsprechenden
Filmszenen ein.
Technische Spezifikationen:
|
| Name: |
U.S.S.
Enterprise |
| Schiffsart: |
Flugzeugträger |
| Klasse: |
Enterprise |
| Registrierung: |
CVN-65 |
| Schwesterschiffe: |
keine |
| Zugehörigkeit: |
US
Navy, USA |
| Existenz: |
seit
24. September 1960 |
| Kommandanten: |
Captain
Eric Neidlinger |
| Länge: |
335,768
Meter (1101,6 Fuß) |
| Breite: |
|
38,527
Meter (126,4 Fuß) ab Wasserlinie,
78,062 Meter (256,11 Fuß) Flugdeck |
| Tiefgang: |
|
10,820 Meter (35,5
Fuß) |
| Bewaffnung: |
1961:
Keine Bewaffnung
1968: 1 octuple Basic Point Defense Missile
System (BPDMS)
1971: 3 octuple Basic Point Defense Missile
System (BPDMS)
1982: 3 Vulkan-Phalanx-20mm-Maschinengeschütze
(CIWS)
1984: 2 octuple Basic Point Defense Missile
System (BPDMS) |
| Verdrängung: |
75.500
Tonnen (Leergewicht); 91.100 Tonnen (Vollbeladung) |
| Geschwindigkeit: |
Max.
36 Knoten |
| Konstrukteur: |
Newport
News S.B.D.D., Newport News, VA |
| Antriebssystem: |
Acht
A2W-Nuklearfusionsreaktoren von Westinghouse |
| Besatzungsstärke: |
425
Offiziere; 4.154 Personen, darunter die Aircrew |
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Seit 1976
: Das erste Raumschiff Enterprise (NASA, USA)
Die Enterprise ist weltweit das allererste Space
Shuttle, das ursprünglich jedoch USS Constitution
(als Ehrung von U.S. Constitution's Bicentennial)
hieß. Doch die Fans von "Star Trek"
riefen eine Briefaktion ins Leben, mit der das
Weiße Haus in Washington, D.C. eindringlich
darum gebeten wurde,
den Namen in Enterprise umzuändern. Die Führungsspitze
der National Aeronautics and Space Administration
(NASA) reagierte darauf hin und erfüllte
den Wunsch der Trekkies.
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Kurz nach dem 10. Geburtstag
von "Star Trek" verließ
am 17. September 1976 in Gegenwart
von Gene Roddenberry der Prototyp
einer neuartigen Raumschiffgeneration
die Fertigungsanlagen im kalifornischen
Palmdale. Zwar absolvierte die USS
Enterprise nie einen Weltraumflug,
musste aber jedoch sämtlichen
Tests standhalten, mit denen der Bau
einer Flotte gewährleistet werden
sollte. Die Testflüge wurden
zunächst per Huckepack auf dem
Rücken einer speziell für
die
NASA angefertigten Boeing 747 durchgeführt,
später dann eigenständig
(die 747 als Starthilfe).
Zwischen Mai und Juni
1983 war die Enterprise u.a. bei Flugshows
in Frankreich, Deutschland, England
und Kanada zusehen. Später, am
20. November 1985, brachte man das
Shuttle zum Dulles Airport (Washington,
D.C.), wo man sie lange Zeit besuchen
konnte. Die Eigentums- und Besitzrechte
gingen dabei an das US-amerikanische
Smith-sonian Institut über. Seit
2003 wird die USS Enterprise im neuen
Dulles Center ausgestellt.
Das erste und Dienstälteste
Space Shuttle, das zum ersten Mal
in den Weltraum flog, war die USS
Columbia OV-102 (1981); die Anfang
2003 beim Landanflug in der Erdatmosphäre
zerbrach und verglühte. Der Enterprise
und Columbia folgten die USS Challenger
STA-099/OV-99 (1982), die USS Discovery
OV-103 (1983), die USS Atlantis OV-104
(1985) und die USS Endeavour
OV-105 (1991). Letztere wurde gebaut,
um die 1986 verlorenge-gangene Challenger
zu ersetzen.
Technische
Spezifikationen:
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Quelle [Logo]:
National Aeronautics and Space Administration
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Quelle [Foto]:
National Aeronautics and Space Administration
Die U.S.S. Enterprise auf der Edwards
Air Force Base / Dryden Flight Research
Facility im Jahr 1977. |
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| Name: |
U.S.S.
Enterprise |
| Schiffsart: |
Space
Shuttle, Orbiter Vehicle |
| Klasse: |
Enterprise |
| Registrierung: |
OV-101 |
| Schwesterschiffe: |
Atlantis,
Chellenger, Columbia, Discovery, Endeavour |
| Zugehörigkeit: |
NASA,
USA |
| Existenz: |
seit
17. September 1976 |
| Shuttle-Team: |
Fred
Haise, Gordon Fullerton, Joe Engle, Dick Truly |
| Länge: |
37,186
Meter (122 Fuß) |
| Spannweite: |
|
23,774
Meter (78 Fuß) |
| Bewaffnung: |
keine |
| Gewicht: |
75
Tonnen (Leergewicht) |
| Geschwindigkeit: |
Max.
175 Meilen
pro Stunde (bei Testflügen über
den USA) |
| Konstrukteur: |
Rockwell
International Space Division, Palmdale (CA,
USA) |
| Besatzungsstärke: |
Max.
7 Personen |
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Seit 2002:
H.M.S. Enterprise H88 (Royal Navy, Großbritannien)
Die H.M.S. Enterprise wurde am 27. April 2002
vom Stapel gelassen und gehört zu den hydro-
und ozeanografischen Schiffe der britischen Royal
Navy. Das Schiff stammt aus der Echo-Klasse und
soll u.a. die Entfernung von
Seeminen, sowie amphibische Operationen unterstützen.
Technische Spezifikationen:
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| Name: |
H.M.S.
Enterprise |
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Quelle [Foto
und Logo]: Royal Navy
Foto: Die H.M.S. Echo H87 - das Schwesterschiff
der H.M.S. Enterprise H88 und der Namensgeber
der Klasse.
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| Schiffsart: |
Multi-Role Survey
Vessel |
| Klasse: |
Echo |
| Registrierung: |
H88 |
| Schwesterschiffe: |
H.M.S. Echo H87 |
| Zugehörigkeit: |
Royal Navy, Großbritannien |
| Existenz: |
seit 27. April
2002 |
| Kommandanten: |
k/A |
| Länge: |
90,6 Meter |
| Breite: |
16,8 Meter |
| Bewaffnung: |
keine |
| Gewicht: |
3.470 Tonnen |
| Geschwindigkeit: |
Max. 15 Knoten |
| Reichweite: |
9.300
Nautische Meilen bei 12 Knoten |
| Antriebssystem: |
2 Elektromotoren
mit je 1.700 kW Leistung
2 ABB Azipods
3 Generatoren mit je 1.600 kW Leistung, 690
Volt
1 Generator mit 550 kW Leistung, 690 Volt
1 Notfallgenerator mit 350 kW Leistung, 440
Volt |
| Konstrukteur: |
Vosper
Thornycroft |
| Besatzungsstärke: |
72
Personen |
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02.
Die Raumschiffe der Sternenflotte (22. bis 24. Jahrhundert)
Die Geschichte des Namens "Enterprise"
setzt sich im "Star Trek" - Universum fort.
Auch hier gibt es Schiffe, die im Laufe ihrer Dienstzeit
berühmt wurden. In diesem zweiten und letzten Abschnitt
wollen wir die Raumer - in chronologischer
Reihenfolge ihrer Existenz innerhalb des "Star
Trek" - Universums - kurz mit ihrer realen Entstehungsgeschichte
darstellen und mit entsprechenden Links auf ausführlichere
Archiv-Daten verweisen:
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| 2151:
Die erste Enterprise der irdischen Sternenflotte
(UNE) |
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Das Raumschiff
Enterprise NX-01 wird im Jahr
2001 in Verbindung mit der fünften
"Star Trek" - Serie
"Enterprise" [ENT]
erfunden und entwickelt. Die
Schiffsdesigner orientierten
sich bei ihren Entwürfen
u.a. an den Raumern der Akira-Klasse
von 1996, sowie überwiegend
an den
einzelnen, technischen Elementen
der originalen Enterprise von
1966, um eine Verbindung zwischen
ENT und TOS herzu-stellen.
Seit dem 26. September 2001
fliegt die Enterprise NX-01
über die US-amerikanischen
Fernsehbild-schirme (seit 15.
März 2003 auch im deutsch-sprachigen
Raum) und zeigt die Anfänge
der irdischen Sternenflotte.
Mehr
Informationen zu diesem Schiff:
»
siehe "S.S. Enterprise
NX-01"
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2245 - 2285: Die erste Enterprise der Vereinigten
Föderation (UFP) |
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Als am 11. März
1964, kurz vor dem Ende von
seiner Serie "The Lieutenant",
Gene Roddenberry ein 16-seitiges
Konzept, das er "Star Trek"
nannte, bei NBC vorlegte, begannen
neben der Serien-planung die
ersten Entwürfe für
das legendärste Raumschiff
Enterprise im "Star Trek"
- Universum. Die Designer Matt
Jeffries und Pato Guzman fertigten
eine ganze Reihe von Zeichnungen
an, aus dessen Stapel Roddenberry
die Elemente raus-suchte, die
ihm gefielen. Diese
wurden dann zu weiteren Entwürfen
verarbeitet. Schließlich
startet am 08. September 1966
die USS Enterprise mit ihrem
Flug, der den Grundstein für
den bis heute andauernden Kult
legte.
Mehr
Informationen zu diesem Schiff:
»
siehe "U.S.S. Enterprise
NCC-1701"
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2286 - 2293: Die zweite Enterprise der Vereinigten
Föderation (UFP) |
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Die USS Enterprise
NCC-1701-A entstand 1985 innerhalb
der Produktion des vierten Leinwand-abenteuers
"Star Trek IV: Zurück
in die Gegenwart", nachdem
ihre Vorgängerin in Teil
3 zerstört wurde. Ken Ralston
von ILM hatte damals den Wunsch
die originale Enterprise zerstören
zu lassen, um für Teil
4 ein moderneres Raumschiff
bauen zu können. Jedoch
fielen die ausführenden
Produzenten die Entscheidung,
das Kirk und seine Mannschaft
auf ein Duplikat der NCC-1701
zurückkehren sollten. Dies
senkte nicht nur die Produktionskosten
um mehrere 10.000 US-Dollar,
sondern reduzierte auch die
"Renovierung" der
Vorgängerin auf sechs Wochen.
Mehr
Informationen zu diesem Schiff:
»
siehe "U.S.S. Enterprise
NCC-1701-A"
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2293 - ?: Die dritte Enterprise der Vereinigten
Föderation (UFP) |
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Die dritte Enterprise
der Vereinigten Föderation
hat erstmals 1994 im Kinofilm
"Star Trek: Treffen der
Generationen" ihren (bisher
einzigen) Auftritt. Als Grundlage
für das neue Raumschiff
nahmen die Designer die USS
Excelsior - da dieser Schiffstyp
u.a. bereits in TNG als Enterprise-B
angedeutet wurde -, die 1984
Bill George bei ILM entworfen
hatte, und formten daraus für
das siebte Leinwand-abenteur
eine zweite Version.
Auf mehreren Vergleichszeichnungen
stellten die Schiffsdesigner
der USS
Enterprise-B dem Produktionsteam
die Unterschiede zwischen Typ
I und II vor und gaben sie nach
deren Genehmigung an ILM zur
Weiterverarbeitung weiter.
Mehr
Informationen zu diesem Schiff:
»
siehe "U.S.S. Enterprise
NCC-1701-B"
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? - 2344: Die vierte Enterprise der Vereinigten
Föderation (UFP) |
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Im Jahr 1990
entwickelt man für die
zweite "Star Trek"
- Serie das Raumschiff Enterprise-C,
das in der Episode "Die
alte Enterprise" auftreten
sollte. Zwar existierte schon
vor dieser Folge ein Modell
dieses Schiffes an der Wand
im Konferenzraum der Enterprise-D,
jedoch wurde es erst anlässlich
der Handlung genauer ausgearbeitet.
Von den Grundzügen unterscheidet
sich die Enter-prise-C kaum
von ihrer
Nachfolgerin. Als Grundlage
nahmen die Designer bei ihren
Entwürfen die ovalen Formen
der Galaxy-Klasse und brachten
sie beim Bau der vierten Föderations-Enterprise
in konzen-trischere "Kreise";
z.B. Diskusssegment, Warp-gondeln
und Rumpf.
Mehr
Informationen zu diesem Schiff:
»
siehe "U.S.S. Enterprise
NCC-1701-C"
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2363 - 2371: Die fünfte Enterprise der
Vereinigten Föderation (UFP) |
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Die fünfte
Föderations-Enterprise
ist das bisher größte
Flaggschiff der Sternenflotte
gewesen, das 1987 von Gene Roddenberry
für seine zweite "Star
Trek" - Serie erfunden
wurde. Da die einzelnen Episoden
rund 100 Jahre nach der Ära
James T. Kirks spielten, hatte
Roddenberry
genaue Vor-stellungen, wie die
Enterprise-D beschaffen und
aufgebaut sein musste. Der verantwortliche
Schiffs-designer Andrew Proberts
formte aus den Ideen des "Star
Trek" - Vaters nach und
nach das Äußere und
Innere der USS Enterprise.
Für insgesamt sieben Jahre
war das Schiff unter Jean-Luc
Picard unterwegs und be-streitete
1994 im "Treffen der Generationen"
ihren letzten Flug.
Mehr
Informationen zu diesem Schiff:
»
siehe "U.S.S. Enterprise
NCC-1701-D"
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Seit 2372: Die sechste Enterprise der Vereinigten
Föderation (UFP) |
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Nach dem Ende
von "Star Trek: The Next
Gener-ation" [TNG] und
dem Einzug der Besatzung um
Captain Jean-Luc Picard ins
Kino wollten die Produzenten
ein neues Raumschiff speziell
für die Leinwand. Deshalb
erschufen sie zwischen 1995
und 1996 das sechste Föderationsraumschiff
USS Enterprise-E.
Der verantwortliche Designer
John Eaves kombi-nierte dabei
seine Lieblingselemtente aus
der Enter-prise-D, Enterprise-A
und dem originalen Model von
1966. Mit der langgezogenen
Untertassensektion wirkt die
neue USS Enterprise-E für
das Kino we-sentlich dynamischer
und "schneller" und
erinnert laut Sternbach sogar
etwas an die Voyager.
Mehr
Informationen zu diesem Schiff:
»
siehe "U.S.S. Enterprise
NCC-1701-E"
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