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[Fortsetzung von Seite 1: "Die Geschichte des Namens 'Enterprise'"]

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1936 - 1958: Der erste Flugzeugträger Enterprise (US Navy, USA)
Diese USS Enterprise (CV-6), die als "The Big E" bekannt war, gehörte zu den erfolgreichsten Kriegsschiffen der irdischen Geschichte. Leider geht aus der offiziellen Biografie Gene Roddenberrys nicht hervor, wie er auf den Namen seines Serien-Flaggschiffs gekommen ist, als er im Frühjahr 1964 mit der Entwicklung von "Star Trek" begann. Jedoch liegt die Vermutung sehr nahe, dass er sich u.a. deshalb für "Enterprise" entschied, da zum einen die CV-6 zu den erfolgreichsten Schiffen der Geschichte gehörte und zum anderen Roddenberry selbst im Zweiten Weltkrieg als Pilot in der US Air Force (394. Bomberschwadron) diente.

Die erfolgreiche Reise dieser USS Enterprise beginnt mit ihrer In-Dienst-Stellung am 12. Mai 1938 (Stapellauf: 03. Oktober 1936, als sechster Flugzeugträger der Flotte). Bereits am 15. Juni begannen an Bord des Trägers die ersten Flugzeugoperationen. Das Fassungsvermögen lag bei maximal 90 Jägern.

Quelle [Foto]: US National Archives. Die USS Enterprise CV-6 im Jahr 1940

Nach einigen Fahrten zwischen Nord- und Südamerika wird der Flugzeugträger am 21. Dezember 1938 dem Kommando von Captain Charles A. Pownall unterstellt. Zusammen mit der USS Yorktown (CV-5) begleitet die Enterprise u.a. einen Konvoi (09. Januar 1939) und besucht Fort-de-France, Martinique (Insel in der Karibik, unter französischer Verwaltung; 06. bis 09. März 1939).
Am 15. April 1939 erhält der Träger, sowie weitere Schiffe der US-amerikanischen Flotte vom Präsidenten den Befehl in den Pazifik zu fahren. Die Enterprise bricht daraufhin vier Tage später auf, passiert am 26. April den Panama Kanal und trifft am 02. Mai in San Diego (CA, USA) ein. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges (01. September 1939, 04:45 Uhr dt. Zeit) unternimmt das Schiff diverse Übungen. Als Flaggschiff der ComScoFleet trifft sie im Oktober in Pearl Habor ein, wo sie vor Anker geht.
Bis zum 28. November 1941 geschieht nichts besonderes. (In dieser Zeit fährt sie mehrfach von Pearl Habor über San Diego nach Bremerton und zurück). An jenem Tag verlässt die Enterprise zusammen mit einem Verband, bestehend aus drei schweren Kreuzern und sechs Zerstören, unter dem Kommando von Vizeadmiral William F. Halsey den 211. Kampfschwadron auf Pearl Habor und bricht Richtung Wake-Inseln auf. Unter anderem hat der Träger 18 Wildcats geladen. Zwei Tage später überquert der Verband die internationale Datumslinie.
Während die USS Enterprise am 04. Dezember Jäger für die Wake-Inseln starten lässt, berichtet zur gleichen Zeit der japanische Geheimdienst, die CV-6 läge seit dem 28. November in Pearl Habor vor Anker. Nur wenige Stunden danach wird der Hafen von der japanischen Luftwaffe, einem Verband von 360 Flugzeugen, angegriffen.

Der 07. Dezember 1941 geht als einer der schwärzesten Tage der US-amerikanischen Geschichte ein. 188 Flugzeuge und 20 Kriegsschiffe werden zerstört, mehr als 2.400 Menschen verlieren ihr Leben, 1.178 weitere werden schwer verwundet. Im Vergleich dazu verliert Japan lediglich nur 55 Soldaten (Piloten) und 29 Flugzeuge. Mit diesem Angriff verwandelt sich der Zweite "Europakrieg" zum Zweiten Weltkrieg.
Die USS Enterprise ist der erste amerikanische Flugzeugträger, der nach den Angriffen nach Pearl Habor zurückkehrte. Allerdings werden vier ihrer Sturzflugbomber von der eigenen Luftabwehr abgeschossen, weil diese die Flugzeuge für Japaner hielten.

Amerika offiziell in den Krieg eingetreten versenkt die USS Enterprise mit ihren Flugzeugen am 10. Dezember das japanische U-Boot I-70. Weitere Angriffe des Trägers sollten am 01. Februar 1942 bei den Marshall Inseln erfolgen, als die Flugzeuge und Bomber der CV-6 die japanischen Basen Kwajelein, Maloelap und Wotje unter Beschuss nehmen. Dabei wird ein Transportschiff versenkt, neun weitere Schiffe beschädigt und der japanische Kommandeur getötet.
Vom 08. bis 25. April 1942 begleitet die Enterprise die USS Hornet (CV-8), die Colonel Doolittles Verband angehörte und Tokio angreifen soll. Während die Bomber vom Typ B-25, die die japanische Hauptstadt anfliegen würden - als Vergeltungsschlag für Pearl Habor -, von der Hornet starteten, sorgte die Enterprise für Luftunterstützung mit ihren Jäger, die allerdings nicht bis nach Japan mit fliegen konnten.

Mit der Schlacht um Midway (04. bis 06. Juni) sollte die Wende für die amerikanischen Streit-kräfte im Pazifikkrieg eintreten, die bis dahin den Vormarsch japanischer Truppen kaum ver-hindern konnten. Doch im Laufe der Auseinandersetzungen mit dem größeren japanischen Trägerverband gelingt es der US-Flotte unter Admiral Raymond Spruance den Gegner erheb-lich zu schwächen und die japanische Hoffnung auf einen Sieg zu Nichte zu machen. Alleine auf das Konto der USS Enterprise ging die Versenkung dreier japanischer Träger, sowie die des schweren Kreuzers Mikuma.
Allerdings musste die Enterprise recht bald auch die ersten Rückschläge hinnehmen. Am 24. August 1942 wird sie in der Schlacht um die Salomon-Inseln von drei japanischen Bomben schwer beschädigt. 74 Besatzungsmitglieder werden dabei getötet, rund 100 weitere verletzt. Dennoch gelingt es ihr in Anwesenheit der USS Saratoga (CV-3), den feindlichen leichten Träger Ryujo zu versenken.
In der Schlacht um die Santa-Cruz-Inseln (26. Oktober) wird die CV-6 erneut von drei japani-schen Bomben getroffen (44 Tote, 75 Verletzte). Das Schiff sank zwar leicht ab, doch bevor die Japaner "ihr Werk" vollenden konnten, gelang es der USS South Dakota (BB-57) den Angriff abzuwehren; sie schoss insgesamt 26 Flugzeuge an diesem Tag ab, ein Rekord, der seither nicht gebrochen wurde.
Bis zum 11. November reparierte man teilweise die Enterprise bei Noumea (Neu-Kaledionien), die dann anschließend innerhalb der nächsten 72 Stunden den Kreuzer Hiei enorm beschädigt und den schweren Kreuzer Kinugasa versenkt; am 04. Dezember werden die Reparaturen abgeschlossen.

Die USS Enterprise wird am 27. Mai 1943 mit dem "Presidential Unit Citation" ausgezeichnet und zwischen Juli und November überholt, bevor sie im Frühjahr 1944 die Invasion der japanischen Stellung Kwajelein unterstützt. Es ist zudem die allererste von Radar kontrollierte Nachtbombardierung, die von einem Flugzeugträger durchgeführt wird (29. Januar bis 03. Februar).
Am 19. Juni 1944 nimmt die Enterprise an der ersten Schlacht im phillipinischen Meer teil, die als "The Great Marianas Turkey Shoot" bekannt wurde. In dieser 2-tägigen Auseinandersetzung werden durch die CV-6 und anderen Trägern, sowie von Flugabwehrgewehren weiterer US-Schiffe rund 400 feindliche Flugzeuge der japanischen Streitmacht zerstört bzw. abgeschossen.

Quelle [Foto]: United States Naval Institute

Die größte Auseinandersetzung im Laufe des Pazifikkriegs findet im Golf von Leyte statt (24. bis 26. Oktober 1944). Als Mitglied der 38. Task Force (Bestandteil der 3. Flotte) greifen die Flugzeuge der USS Enterprise, USS Essex (CV-9), USS Intrepid (CV-11), USS Franklin (CV-13) und USS Cabot (CVL-28) die japanischen Schiffe Musashi (versenkt), Myoko (beschädigt), sowie die Träger Zuikaku und Zuiho (beide versenkt) an. Schließlich kehrt die Enterprise am 06. Dezember 1944 nach Pearl Habor zurück.
Am 14. Mai 1945 wird der Flugzeugträger durch Kamikaze-Flieger schwer beschädigt. Dabei verlieren 14 Menschen ihr Leben, 34 werden verletzt. Ebenso wird die vordere Flugzeug-Hebe-bühne zerstört. Zwischen dem 07. Juni und dem 13. September repariert man das Schiff, bevor es nach New York (17. Oktober) zurückkehrt. Die letzte offizielle Amtshandlung der Enterprise ist die Teilnahme an der Operation "Magic Carpet", bei der rund 10.000 US-Veteranen heimgebracht wurden (01. November 1945 bis 18. Januar 1946). Mit dem Ende der Operation trifft die CV-6 in der New York Naval Shipyard ein, wo ihre Betriebseinstellung erfolgen sollte. Gut einen Monat später (17. Februar 1946) nimmt die US Navy die Enterprise offiziell aus dem Dienst.

Im Jahr 1949 wird der Plan des Bundesstaates New York, die USS Enterprise in ein Museum zu verwandeln eingestellt. Erst im Januar 1957 wird das historische Schiff aus dem US-Flottenregister gestrichen. Auch der Plan der "Enterprise (CV-6) Association", den Flugzeug-träger unter Denkmalschutz zustellen, scheitert. Schließlich wird sie am 01. Juli 1958 verkauft und bis 1960 nach und nach in Kearney (New Jersey) demontiert und verschrottet. Das einzige, was von der USS Enterprise übrig blieb, ist ihr Namensschild, das bis heute streng geschützt in New Jersey aufbewahrt wird.

Technische Spezifikationen:

Name: U.S.S. Enterprise
Schiffsart: Flugzeugträger
Klasse: k/A
Registrierung: CV-6
Schwesterschiffe: U.S.S. Yorktown (CV-5), U.S.S. Hornet (CV-8), sowie andere
Zugehörigkeit: US Navy, USA
Existenz: 03. Oktober 1936 bis 1958
Kommandanten: Captain Charles A. Pownall
Länge: 246,766 Meter (809,6 Fuß) => Originalgröße
252,222 Meter (827,5 Fuß) => nach Umbau
Breite: 25,298 Meter (83,0 Fuß) ab Wasserlinie;
32,952 Meter (108,11 Fuß) Flugdeck => Originalgröße
29,108 Meter (95,5 Fuß) ab Wasserlinie;
34,808 Meter (114,20 Fuß) Flugdeck => nach Umbau
Tiefgang: 6,645 Meter (21,8 Fuß) bei Leergewicht;
8,263 Meter (27,11 Fuß) bei Vollbeladung
Bewaffnung: Acht 5-Zoll- (L38) und sechzehn 1,1-Zoll-Geschütze => Originalkonfiguration
Acht 5-Zoll-Geschütze (L38); 44 40mm- und 60 20mm-Geschütze => nach Umbau
Verdrängung: 19.800 Tonnen, davon 25.500 Liter Öl; nach Umbau: 32.060 Liter Öl
Geschwindigkeit: Max. 32,5 Knoten
Konstrukteur: Newport News S.B.D.D., Newport News, VA
Antriebssystem: Neun Raddampfturbinen, neun Boiler von Babcock & Wilcox
Besatzungsstärke: 1.889 Personen (in Friedenszeiten);
2.919 Personen (während des Krieges)
 

Seit 1960: Der erste atombetriebene Flugzeugträger Enterprise (US Navy, USA)
Die USS Enterprise CVN-65 ist der zweite Flugzeugträger mit diesem Namen, aber der welt-weit erste, der über einen Atomantrieb verfügt. Das Schiff ist der einzigste Träger seiner Klasse. Wie die berühmte Vorgängerin erhielt auch diese Enterprise den Spitznamen "The Big E". Mit dem Bau wurde am 04. Februar 1958 begonnen. Der Stapellauf erfolgte am 24. September 1960 und die US Navy stellte sie am 25. November 1961 in den aktiven Dienst.

Im Laufe ihrer bisherigen Dienstzeit explodierte u.a. nach dem Einschlag einer Zuni-Rakete das Haupt-flugdeck (14. Januar 1969). Dabei wurden 28 Be-satzungsmitglieder getötet, Starts und Landungen konnten erst nach Stunden wieder aufgenommen werden.
Im Vietnam-Krieg (1973) unterstützte die USS Enterprise die US-Streitkräfte mit Grumman F14-A Tomcats und S-3A's. 1979 bis 1982 unterzog sich der Flugzeugträger einer kompletten Modernisier-ung. Dabei wurden die Radaranlagen vom Typ SPS-32 und SPS-33 gegen die Modelle SPS-48 und SPS-49 ausgetauscht, sowie drei Vulkan-Phalanx-20mm-Maschinengeschütze installiert; die ersten Bordwaffen.
In der Bucht von San Francisco läuft die Enterprise am 28. April 1983 auf Grund auf. Drei Jahre später fuhr sie über den Suez-Kanal vom Roten Meer ins Mittelmeer und führte im Dezember 1998 vom persischen Golf Luftangriffe auf irakische Stellungen durch.

Quelle [Foto]: United States Navy

Nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 gab die US Navy der Enterprise die Anweisung Luftschläge gegen Afghanistan durchzu-führen (Oktober 2001). Laut US Navy wird der Flugzeugträger voraussichtlich bis 2015 im Dienst bleiben.
Die Enterprise stand außerdem in dem Kinofilm "Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel" Pate. Überwiegend ist sie im Indischen Ozean und in asiatischen Gewässern unterwegs.

Die CVN-65 hätte ursprünglich in "Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart" mitspielen sollen, stand aber aufgrund ihres Mittelmeereinsatzes nicht zur Verfügung. Statt dessen sprang die USS Ranger und ihre Besatzung für die entsprechenden Filmszenen ein.

Technische Spezifikationen:

Name: U.S.S. Enterprise
Schiffsart: Flugzeugträger
Klasse: Enterprise
Registrierung: CVN-65
Schwesterschiffe: keine
Zugehörigkeit: US Navy, USA
Existenz: seit 24. September 1960
Kommandanten: Captain Eric Neidlinger
Länge: 335,768 Meter (1101,6 Fuß)
Breite: 38,527 Meter (126,4 Fuß) ab Wasserlinie,
78,062 Meter (256,11 Fuß) Flugdeck
Tiefgang: 10,820 Meter (35,5 Fuß)
Bewaffnung: 1961: Keine Bewaffnung
1968: 1 octuple Basic Point Defense Missile System (BPDMS)
1971: 3 octuple Basic Point Defense Missile System (BPDMS)
1982: 3 Vulkan-Phalanx-20mm-Maschinengeschütze (CIWS)
1984: 2 octuple Basic Point Defense Missile System (BPDMS)
Verdrängung: 75.500 Tonnen (Leergewicht); 91.100 Tonnen (Vollbeladung)
Geschwindigkeit: Max. 36 Knoten
Konstrukteur: Newport News S.B.D.D., Newport News, VA
Antriebssystem: Acht A2W-Nuklearfusionsreaktoren von Westinghouse
Besatzungsstärke: 425 Offiziere; 4.154 Personen, darunter die Aircrew
 

Seit 1976 : Das erste Raumschiff Enterprise (NASA, USA)
Die Enterprise ist weltweit das allererste Space Shuttle, das ursprünglich jedoch USS Constitution (als Ehrung von U.S. Constitution's Bicentennial) hieß. Doch die Fans von "Star Trek" riefen eine Briefaktion ins Leben, mit der das Weiße Haus in Washington, D.C. eindringlich darum gebeten wurde, den Namen in Enterprise umzuändern. Die Führungsspitze der National Aeronautics and Space Administration (NASA) reagierte darauf hin und erfüllte den Wunsch der Trekkies.

Kurz nach dem 10. Geburtstag von "Star Trek" verließ am 17. September 1976 in Gegenwart von Gene Roddenberry der Prototyp einer neuartigen Raumschiffgeneration die Fertigungsanlagen im kalifornischen Palmdale. Zwar absolvierte die USS Enterprise nie einen Weltraumflug, musste aber jedoch sämtlichen Tests standhalten, mit denen der Bau einer Flotte gewährleistet werden sollte. Die Testflüge wurden zunächst per Huckepack auf dem Rücken einer speziell für die NASA angefertigten Boeing 747 durchgeführt, später dann eigenständig (die 747 als Starthilfe).

Zwischen Mai und Juni 1983 war die Enterprise u.a. bei Flugshows in Frankreich, Deutschland, England und Kanada zusehen. Später, am 20. November 1985, brachte man das Shuttle zum Dulles Airport (Washington, D.C.), wo man sie lange Zeit besuchen konnte. Die Eigentums- und Besitzrechte gingen dabei an das US-amerikanische Smith-sonian Institut über. Seit 2003 wird die USS Enterprise im neuen Dulles Center ausgestellt.

Das erste und Dienstälteste Space Shuttle, das zum ersten Mal in den Weltraum flog, war die USS Columbia OV-102 (1981); die Anfang 2003 beim Landanflug in der Erdatmosphäre zerbrach und verglühte. Der Enterprise und Columbia folgten die USS Challenger STA-099/OV-99 (1982), die USS Discovery OV-103 (1983), die USS Atlantis OV-104 (1985) und die USS Endeavour OV-105 (1991). Letztere wurde gebaut, um die 1986 verlorenge-gangene Challenger zu ersetzen.

Technische Spezifikationen:

Quelle [Logo]:
National Aeronautics and Space Administration
Quelle [Foto]:
National Aeronautics and Space Administration

Die U.S.S. Enterprise auf der Edwards Air Force Base / Dryden Flight Research Facility im Jahr 1977.
Name: U.S.S. Enterprise
Schiffsart: Space Shuttle, Orbiter Vehicle
Klasse: Enterprise
Registrierung: OV-101
Schwesterschiffe: Atlantis, Chellenger, Columbia, Discovery, Endeavour
Zugehörigkeit: NASA, USA
Existenz: seit 17. September 1976
Shuttle-Team: Fred Haise, Gordon Fullerton, Joe Engle, Dick Truly
Länge: 37,186 Meter (122 Fuß)
Spannweite: 23,774 Meter (78 Fuß)
Bewaffnung: keine
Gewicht: 75 Tonnen (Leergewicht)
Geschwindigkeit: Max. 175 Meilen pro Stunde (bei Testflügen über den USA)
Konstrukteur: Rockwell International Space Division, Palmdale (CA, USA)
Besatzungsstärke: Max. 7 Personen
 

Seit 2002: H.M.S. Enterprise H88 (Royal Navy, Großbritannien)
Die H.M.S. Enterprise wurde am 27. April 2002 vom Stapel gelassen und gehört zu den hydro- und ozeanografischen Schiffe der britischen Royal Navy. Das Schiff stammt aus der Echo-Klasse und soll u.a. die Entfernung von Seeminen, sowie amphibische Operationen unterstützen.

Technische Spezifikationen:

Name: H.M.S. Enterprise
Quelle [Foto und Logo]: Royal Navy

Foto: Die H.M.S. Echo H87 - das Schwesterschiff der H.M.S. Enterprise H88 und der Namensgeber der Klasse.
Schiffsart: Multi-Role Survey Vessel
Klasse: Echo
Registrierung: H88
Schwesterschiffe: H.M.S. Echo H87
Zugehörigkeit: Royal Navy, Großbritannien
Existenz: seit 27. April 2002
Kommandanten: k/A
Länge: 90,6 Meter
Breite: 16,8 Meter
Bewaffnung: keine
Gewicht: 3.470 Tonnen
Geschwindigkeit: Max. 15 Knoten
Reichweite: 9.300 Nautische Meilen bei 12 Knoten
Antriebssystem: 2 Elektromotoren mit je 1.700 kW Leistung
2 ABB Azipods
3 Generatoren mit je 1.600 kW Leistung, 690 Volt
1 Generator mit 550 kW Leistung, 690 Volt
1 Notfallgenerator mit 350 kW Leistung, 440 Volt
Konstrukteur: Vosper Thornycroft
Besatzungsstärke: 72 Personen
 

02. Die Raumschiffe der Sternenflotte (22. bis 24. Jahrhundert)

Die Geschichte des Namens "Enterprise" setzt sich im "Star Trek" - Universum fort. Auch hier gibt es Schiffe, die im Laufe ihrer Dienstzeit berühmt wurden. In diesem zweiten und letzten Abschnitt wollen wir die Raumer - in chronologischer Reihenfolge ihrer Existenz innerhalb des "Star Trek" - Universums - kurz mit ihrer realen Entstehungsgeschichte darstellen und mit entsprechenden Links auf ausführlichere Archiv-Daten verweisen:

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2151: Die erste Enterprise der irdischen Sternenflotte (UNE)

Das Raumschiff Enterprise NX-01 wird im Jahr 2001 in Verbindung mit der fünften "Star Trek" - Serie "Enterprise" [ENT] erfunden und entwickelt. Die Schiffsdesigner orientierten sich bei ihren Entwürfen u.a. an den Raumern der Akira-Klasse von 1996, sowie überwiegend an den einzelnen, technischen Elementen der originalen Enterprise von 1966, um eine Verbindung zwischen ENT und TOS herzu-stellen.
Seit dem 26. September 2001 fliegt die Enterprise NX-01 über die US-amerikanischen Fernsehbild-schirme (seit 15. März 2003 auch im deutsch-sprachigen Raum) und zeigt die Anfänge der irdischen Sternenflotte.

Mehr Informationen zu diesem Schiff:
» siehe "S.S. Enterprise NX-01"

 
2245 - 2285: Die erste Enterprise der Vereinigten Föderation (UFP)

Als am 11. März 1964, kurz vor dem Ende von seiner Serie "The Lieutenant", Gene Roddenberry ein 16-seitiges Konzept, das er "Star Trek" nannte, bei NBC vorlegte, begannen neben der Serien-planung die ersten Entwürfe für das legendärste Raumschiff Enterprise im "Star Trek" - Universum. Die Designer Matt Jeffries und Pato Guzman fertigten eine ganze Reihe von Zeichnungen an, aus dessen Stapel Roddenberry die Elemente raus-suchte, die ihm gefielen. Diese wurden dann zu weiteren Entwürfen verarbeitet. Schließlich startet am 08. September 1966 die USS Enterprise mit ihrem Flug, der den Grundstein für den bis heute andauernden Kult legte.

Mehr Informationen zu diesem Schiff:
» siehe "U.S.S. Enterprise NCC-1701"

 
2286 - 2293: Die zweite Enterprise der Vereinigten Föderation (UFP)

Die USS Enterprise NCC-1701-A entstand 1985 innerhalb der Produktion des vierten Leinwand-abenteuers "Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart", nachdem ihre Vorgängerin in Teil 3 zerstört wurde. Ken Ralston von ILM hatte damals den Wunsch die originale Enterprise zerstören zu lassen, um für Teil 4 ein moderneres Raumschiff bauen zu können. Jedoch fielen die ausführenden Produzenten die Entscheidung, das Kirk und seine Mannschaft auf ein Duplikat der NCC-1701 zurückkehren sollten. Dies senkte nicht nur die Produktionskosten um mehrere 10.000 US-Dollar, sondern reduzierte auch die "Renovierung" der Vorgängerin auf sechs Wochen.

Mehr Informationen zu diesem Schiff:
» siehe "U.S.S. Enterprise NCC-1701-A"

 
2293 - ?: Die dritte Enterprise der Vereinigten Föderation (UFP)

Die dritte Enterprise der Vereinigten Föderation hat erstmals 1994 im Kinofilm "Star Trek: Treffen der Generationen" ihren (bisher einzigen) Auftritt. Als Grundlage für das neue Raumschiff nahmen die Designer die USS Excelsior - da dieser Schiffstyp u.a. bereits in TNG als Enterprise-B angedeutet wurde -, die 1984 Bill George bei ILM entworfen hatte, und formten daraus für das siebte Leinwand-abenteur eine zweite Version.
Auf mehreren Vergleichszeichnungen stellten die Schiffsdesigner der USS Enterprise-B dem Produktionsteam die Unterschiede zwischen Typ I und II vor und gaben sie nach deren Genehmigung an ILM zur Weiterverarbeitung weiter.

Mehr Informationen zu diesem Schiff:
» siehe "U.S.S. Enterprise NCC-1701-B"

 
? - 2344: Die vierte Enterprise der Vereinigten Föderation (UFP)

Im Jahr 1990 entwickelt man für die zweite "Star Trek" - Serie das Raumschiff Enterprise-C, das in der Episode "Die alte Enterprise" auftreten sollte. Zwar existierte schon vor dieser Folge ein Modell dieses Schiffes an der Wand im Konferenzraum der Enterprise-D, jedoch wurde es erst anlässlich der Handlung genauer ausgearbeitet.
Von den Grundzügen unterscheidet sich die Enter-prise-C kaum von ihrer Nachfolgerin. Als Grundlage nahmen die Designer bei ihren Entwürfen die ovalen Formen der Galaxy-Klasse und brachten sie beim Bau der vierten Föderations-Enterprise in konzen-trischere "Kreise"; z.B. Diskusssegment, Warp-gondeln und Rumpf.

Mehr Informationen zu diesem Schiff:
» siehe "U.S.S. Enterprise NCC-1701-C"

 
2363 - 2371: Die fünfte Enterprise der Vereinigten Föderation (UFP)

Die fünfte Föderations-Enterprise ist das bisher größte Flaggschiff der Sternenflotte gewesen, das 1987 von Gene Roddenberry für seine zweite "Star Trek" - Serie erfunden wurde. Da die einzelnen Episoden rund 100 Jahre nach der Ära James T. Kirks spielten, hatte Roddenberry genaue Vor-stellungen, wie die Enterprise-D beschaffen und aufgebaut sein musste. Der verantwortliche Schiffs-designer Andrew Proberts formte aus den Ideen des "Star Trek" - Vaters nach und nach das Äußere und Innere der USS Enterprise.
Für insgesamt sieben Jahre war das Schiff unter Jean-Luc Picard unterwegs und be-streitete 1994 im "Treffen der Generationen" ihren letzten Flug.

Mehr Informationen zu diesem Schiff:
» siehe "U.S.S. Enterprise NCC-1701-D"

 
Seit 2372: Die sechste Enterprise der Vereinigten Föderation (UFP)

Nach dem Ende von "Star Trek: The Next Gener-ation" [TNG] und dem Einzug der Besatzung um Captain Jean-Luc Picard ins Kino wollten die Produzenten ein neues Raumschiff speziell für die Leinwand. Deshalb erschufen sie zwischen 1995 und 1996 das sechste Föderationsraumschiff USS Enterprise-E.
Der verantwortliche Designer John Eaves kombi-nierte dabei seine Lieblingselemtente aus der Enter-prise-D, Enterprise-A und dem originalen Model von 1966. Mit der langgezogenen Untertassensektion wirkt die neue USS Enterprise-E für das Kino we-sentlich dynamischer und "schneller" und erinnert laut Sternbach sogar etwas an die Voyager.

Mehr Informationen zu diesem Schiff:
» siehe "U.S.S. Enterprise NCC-1701-E"

 

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(© by K. Breit, 2003)

Letztes Update: 17.05.2004

 
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