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01. Die "Hauptstadt" des
Borg-Kollektivs
Der Unikomplex liegt recht zentral mitten im Raum der Borg
und ist nahezu unbezwingbar. Die genaue Größe dieser "Hauptstadt"
ist unbekannt, reicht aber über mehr als 1.000 Quadratkilometer.
Bedingt dessen wurde sie nicht im Orbit eines Planeten, sondern im leeren
Weltraum errichtet. Nach den Schätzungen der Sternenflotte dürften
dort mehr als eine Trillion Drohnen leben. Ebenso wird angenommen, dass
es sich bei dem
Unikomplex auf Grund seiner Dimensionen um ein einzigartiges Bauwerk handeln
muss. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass neben den zahlreichen
von den Borg bevölkerten Planeten weitere, kleinere Varianten existieren
könnten.
Der Unikomplex ist zugleich der Aufenthaltsort der Borg-Königin,
die von einer zentralen Kammer sämtliche Anweisungen und Befehle
an die einzelnen Schiffe und Drohnen sendet. Obwohl feindliche Schiffe
keine Gefahr für den Unikomplex, der die Borg-Bezeichnung "Unimatrix
Eins" trägt, bedeuten, befinden sich kontinuierlich
mehrere Kuben und Sphären innerhalb und in unmittelbarer Nähe
des Bauwerks. Vermutlich auch um die Königin vor feindlichen Attacken
zu schützen. Denn auch Lebensformen wie die Borg sind meist gegen
neue Waffensysteme, Taktiken und Strategien unvor-bereitet. Einen entsprechenden
Schutz entwickeln
sie erst, nachdem sie diese gründlich analysieren konnten. Die Dauer
der Anpassung fällt dementsprechend unterschiedlich aus.
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Unimatrix Eins dient nicht
nur als Heimat der Borg-Königin, sondern beinhaltet auch die
Schiffsproduk-tionsstätten. Riesige Andockstationen ermöglichen
u.a. das Ankoppeln der Borg-Kuben. Ein Transportnetz, das mit Transitshuttles
betrieben wird, sorgt für die Verknüpfung aller Bereiche
des Unikomplexes. |
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Unimatrix Eins: Der gigantische
Unikomplex |
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Das Innenleben von Unimatrix Eins |
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Noch ahnt die Königin nichts
von ihrer Niederlage |
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02. Das Ende von Unimatrix Eins
Das selbst hochentwickelte Lebensformen wie die Borg
gegen neue Waffen machtlos sind, zeigt die Zerstörung des Unikomplex
im Jahr 2377. Vor allem, wenn diese neuen Technologien aus der Zukunft
stammen. Admiral Kathryn Janeway
reist rund 30 Jahre zurück in die Vergangenheit, um die lange
Heimreise des Raumschiffs Voyager zu verkürzen. Als die Besatzung
des Schiff unter Captain Kathryn Janeway in einem Nebel ein gigantisches
Transwarp-Knotennetz des Kollektivs entdeckt, beschließt diese
zunächt es zu zerstören, anstatt es
zur Heimreise zu nutzen.
Letztlich jedoch entwickeln der Admiral und ihr früheres Ich
einen Plan, der sowohl die Rückkehr zur Erde, als auch die
Vernichtung des Knotennetzes ermöglichen sollte.
Während die Voyager mit ihrer frisch erhaltenen
Zukunftstechnologie das Knotennetz angreift, gelingt es Admiral
Janeway mit ihrem Shuttle über selbiges unbemerkt bis ins Zentrum
des Unikomplex' vorzu-dringen. Als sie von der Borg-Königin
in deren Kammer assimiliert wird, wird im Kollektiv ein Nanosonden-Virus
freigesetzt, das schließlich zur totalen Vernichtung von Unimatrix
Eins führt.
Da bei diesem Ereignis auch der von der Voyager entwickelte Virus
vernichtet wird, konnte der restlich Teil des Kollektivs überleben.
Dennoch mussten die Borg die größte Niederlage ihrer
Geschichte hinnehmen, was u.a. auch den erneuten Verlust ihrer Königin
durch die Vereinigte Föderation zur Folge hatte.
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