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01. Der Ehrenkodex
Vor etwa 1500 Jahren führte Kahless, der
Unvergessliche, in die Philosophie des Ehrenkodex' ein. Pflicht,
Ehre und Loyalität erhielten eine wichtige Bedeutung
und prägen die klingonische Gesell-schaft noch heute.
Klingonen aller
Regionen und Häusern sollten sich nicht mehr gegenseitig
be-kämpfen, sondern für den Erhalt des klingonischen
Reichs sorgen und in ruhmreiche Schlachten ziehen.
Kahless' Lehren retteten schließlich das Reich vor seinem
Untergang und gründeten ein Imperium, das recht bald
schon an neuer, gemeinsamer Stärke gewann.
Der Ehrenkodex beinhaltet alle Lebensgrundlagen
der klingonischen Gesellschaft und wurde schließlich
zur "Religion" des Volkes. Die Ehre steht überallen
Dingen. Familien
und selbst das eigene Leben wurden darunter eingestuft. Die
Familie und die Vorfahren eines Klingonen sind zu ehren. Jeder
musste
immer bereit sein die Verantwortung für seine Taten zu
übernehmen. Die Pflicht musste erfüllt werden, ohne
die Anweisung eines Vorgesetzten auch nur in Frage zu stellen.
Klingonen sind stets bereit, wenn es darum geht, in den Kampf
zu ziehen. Ein einsamer und alter Tod galt als ehrenlos. Nur
wer im Kampfe und/oder in Erfüllung
seiner Pflicht für das klingonische Reich stirbt, ist
ehrenvoll gestorben und darf durch die Tore des Sto-Vo-Kors
(was für die Klingonen der Himmel ist) treten.
Das unehrenhafte Verhalten eines Krieger, wie
Verrat und Lüge, entehrt nicht nur den Krieger selbst,
sondern auch dessen gesamte Familie, deren Kinder und Kindeskinder.
Die Umsetzung von Kahless Ehrenkodex lassen die Klingonen
für andere Völker wie Barbaren und Wilde erscheinen,
doch wie auch andere Völker folgen die Klingonen die
für sie typischen Gebräuche und Traditionen, die
ihrem Temperament entsprechen. So ist es
beispielsweise im klingonischen Reich alltäglich, wenn
der Erste Offizier seinen Captain tötet, wenn dieser
seines Alters oder wegen seine Inkompetenz das gesamte Schiff
und deren Besatzung unehrenhaft gefährdet, oder das Sitzungen
der Regierung unterbrochen werden, wenn Rivialen verschiedener
Häuser plötzlich aufeinander losgehen.
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02. Ehre und Ruhm
Ehre und Ruhm liegen in der klingonischen Gesellschaft
sehr eng beieinander. Für jeden Klingonen ist es die
größte Hoffnung furchtlos und ehrenvoll im Kapf
zu sterben, oder dem Reich Ruhm und Ehre zu verschaffen. Klingonen
erziehen ihren Nachwuchs deshalb nach Kahless' Ehrenkodex
und bereiten sie intensiv auf das Leben als Krieger vor. Dabei
wird werder ein Sohn noch eine Tochter unterschiedlich behandelt.
Wenn die Klingonen in einer Schlacht siegreich
waren, so wird der Sieg mit Liedern besungen und es wird nächtlang
mit Fässern voll mit Blutwein (am Besten des
Jahrgangs 2309) gefeuert und ge-plänkelt.
Da ein Klingone in jedem Augenblick zum Kampf bereit sein
muss, trainieren sie täglich mit Kampf- übungen,
sich fit zu halten. Sie investieren viel Zeit in die Vorbereitung
auf einen Kampf, trainieren nicht nur körperlich, sondern
auch geistig. Sie durchlaufen Rituale, die sie mit der Furcht
und dem Tod konfrontieren, um in einer Schlacht nicht davon
beeinflusst zu werden.
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03. Der Tag der Ehre
Der
Tag der Ehre findet einmal im Jahr statt. An diesem besonderen
Tag, den die Klingonen meist an ihrem Geburtstag "feiern",
legen sie eine Bilanz über ihre Verhalten des vergangenen
Jahres ab, und messen sich in
einem traditionellen Ritual daran, ob ihr Verhalten dem Ehrenkodex
von Kahless würdig gewesen ist bzw. ob sie selbst dem
Ehrenkodex noch würdig und ehrenhaft sind. Bevor das
Ritual beginnt, verspeisen die Klingonen traditionell
eine Blutpaste. Das Ritual selbst konfrontiert sie mit verschiedenen
Lebensgrundlagen, wie Schmerz, Furcht und dem Tod.
Die meisten
Klingonen begrüßen dieses Ritual. Dort können
sie nämlich nicht nur sich, sondern auch anderen und
letztendlich Kahless beweisen, das ihr Leben von Mut, Ehre,
Loyalität und Wert geprägt ist.
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