01. Geschichte

Die klingonische Tarnvorrichtung wurde ursprünglich ironischerweise von den Romulanern erfunden und erfolgreich entwickelt. Als das klingonische Reich im Jahr 2268 mit dem romulanischen Sternen-imperium eine Allianz einging, gelangten auch die klingonischen Krieger an diese Technologie, die seither auf allen ihren Schiffen Verwendung findet. Neben der Tarnvorrichtung tauschten beide Völker gegenseitig verschiedene Errungenschaften aus. So braucht man sich beispielsweise nicht zu wundern, wenn man, vorallem in der zweiten Hälfte des 23. Jahrhunderts, sowohl bei den Klingonen, als auch bei den Romulanern auf das D7-Schlachtschiff trifft, das von den Klingonen bereits im 22. Jahrhundert entwickelt wurde.
Die Tarnvorrichtung stellt mittlerweile einen alltäglichen Standard auf klingonischen und romula-nischen Schiffen dar. Die Technologie wurde oftmals verbessert und aufgerüstet.

Die Tarnvorrichtung hat jedoch einen Nachteil: sie verbraucht soviel Energie, dass die Schilde eines Schiffs im getarnten Modus nicht aktiviert werden können. Im Jahr 2293 entwickelten die Klingonen zwar einen Prototypen eines Bird-of-Preys (diese Schiffe, obwohl sie klingonisch sind, wurden bei deren Entwicklung stark von der romulanischen Kultur beeinflusst; daher auch der Spitzname), der selbst im getarnten Modus feuern konnte, jedoch gaben die Klingonen die Entwicklung kurz darauf wieder auf, als jener Prototyp von den Föderationsraumschiffen U.S.S. Excelsior und U.S.S. Enterprise-A im Orbit um den Planeten Khitomer zerstört wurde.

 

02. Die Funktionsweise

Die Tarnvorrichtung erzeugt ein Feld, dass das jeweilige Schiff wie eine Art Schild umhüllt. Die Waffen eines getarnten Schiffs können aufgrund des hohen energetischen Niveaus und wegen des Tarnfelds nicht abgefeuert werden.
Wenn der Tarnschirm aktiviert wurde, lenkt das erzeugte Feld die Abtastungswellen der Lang-streckensensoren eines näherkommenden Schiffs ab und "führt" sie stromlinienmäßig um das Feld herum. Die Sensoren des Schiffs registrieren statts des getarnten Schiffs nur den leeren Weltraum.

 

Im aktiven Modus krümmt das Tarnfeld den Raum, der sich im direkten Umkreis um das "unsichtbare" Schiff befindet. Wenn also nun das andere Schiff in visuelle Reichweite gelangt, hat es für die Crew den Anschein, vor ihnen liegt der leere, normale Weltraum.

In manchen Fällen, dies kommt häufig bei älteren klingonischen Schiffen vor, funktioniert die Tarnung bei Stillstand des entsprechenden Schiffs lückenlos. Sobald sich das getarnte Schiff aber bewegt, kann man (beim genaueren Hinsehen) auf dem Bildschirm eines anderen Schiffs eine leichte Verzerrung des Weltraums beobachten. Ebenso lassen sich getarnte Schiffe mit gezielten Tachyon-Strahlen orten.

 
 

(© by K. Breit, 2001)

Letztes Update: 07.05.2005

 
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