01. Das Sternenimperium und die Vereinigte Föderation

Das erste Mal begegneten sich die Romulaner und Menschen Mitte des 22. Jahrhunderts. Etwa vier Jahre lang führte die imperiale Sternenflotte gegen die terranischen Erdstreitkräfte Krieg. Erst 2160 kam es zum Waffenstillstand zwischen beiden Völkern. Zwischen dem Territorium des Imperiums und der Föderation wurde eine neutrale Zone geschaffen, die etwa ein Lichtjahr breit ist. Seither sind die politischen Verhältnisse nicht die besten. In den 2260-er Jahren gingen die Romulaner kurzzeitig eine Allianz mit dem klingonischen Reich ein, wodurch das Gleichgewicht der Kräfte ins Wanken geriet.

Im Jahr 2311 eskalierten die Verhältnisse zwischen den Romulanern und den Menschen. Tausende Föderationsbürger verloren dabei ihr Leben. Das Ganze ist heute noch als der Tomed-Zwischenfall bekannt. Die Romulaner zogen sich darauf in ihr Territorium zurück und tauchten erst Ende 2364 wieder aktiv auf.
Zwischen beiden Regierungen herrschte die meiste Zeit das Schweigen. Jeder der beiden Mächte blieb im eigenen Territorium. Dennoch prägte gegenseitige Spionage das Bild. Erst im Dominion-Krieg kam eine Wende und die Romulaner traten der klingonisch-terranischen Allianz bei. Gemeinsam mit ihren neuen Bündnispartnern kämpften die romulanischen Truppen gegen das Dominion und schlugen letztendlich erfolgreich deren Kampfverbände. Die Allianz mit den Romulanern hatte jedoch nur während des Dominion-Kriegs bestand.

 

02. Das Sternenimperium und das klingonische Reich

Seit wann sich die Romulaner und Klingonen kennen ist weit-gehend unbekannt. Es gibt allerdings Vermutungen, darüber dass einige romulanische Bürger in der Mitte des 22. Jahrhunderts versuchten, Wege und Mittel zu finden, das klingonische Reich zu vernichten.
Über die politischen Beziehungen dieser Zeitepoche ist ebenfalls nur sehr wenig bis gar nichts bekannt. In den 2260-er Jahre geht das romulanische Sternenimperium eine Allianz mit dem klingonischen Reich ein. Dabei tauschen beide Völker verschiedene technologische Errungenschaften aus.
So gelangt beispielsweise auf der einen Seite der klingonische Schlachtkreuzer der D7-Klasse in den Besitz der Romulaner, auf der anderen Seite erhalten die Klingonen die romulanische Tarntechno-logie. Das Bündnis zwischen beiden Imperien ist allerdings nur von kurzer Dauer.

Nach dem Bruch der Allianz wurden die Romulaner und die Klingonen zu erbitterten Feinden. Jeder versuchte immer wieder den anderen zu unterwerfen. So überfielen die Romulaner beispielsweise im Jahr 2344 den klingonischen Außenposten auf Narendra III, bei dem mehrere Klingonen gefangen wurden oder ihr Leben verloren. Auch im klingonischen Bürgerkrieg von 2367/2368 hatten die Romulaner ihre Hände im Spiel. Hin und wieder "missbrauchten" sie auch das Personal der Sternen-flotte, um Attentate auf klingonische Führer oder Politiker durchzuführen.

Im Dominion-Krieg wendete sich jedoch das Blatt. Die terranisch-klingonische Allianz konnte die Romulaner dazu bewegen, dem Bündnis beizutreten und gemeinsam gegen die Kampfverbände der Angreifer aus dem Gamma-Quadranten anzutreten. Obwohl es noch zunächst einige Probleme zwischen Romulanern und Klingonen gegeben hatte, funktionierte das Bündnis in den Schlachten recht gut. Die Allianz mit den Romulanern war jedoch nur im Dominion-Krieg existent.

 

03. Das Sternenimperium und das Borg-Kollektiv

Nun ja, bei den Borg kann man wohl kaum von politischen Verhältnissen sprechen. In wie weit die Romulaner von den Borg angegriffen oder in Kontakt mit ihnen gerieten, ist mehr oder weniger unbekannt. Dennoch ist die Sternenflotte schon Drohnen begegnet, die ursprünglich Romulaner gewesen waren.
Zumindest in diesem Punkt sind das romulanische Sternen-imperium, das klingonische Reich und die Vereinigte Föderation der selben Meinung, dass die Borg eine Gefahr für das individuelle Leben und für die Freiheit jeder einzelnen Person darstellen.

In den 2370-er Jahren konstruierte die föderierte Sternenflotte ein Schiff, dass als Gegenmittel für die Borg gesehen wurde. Obwohl nach dem romulanisch-terranischen Friedensvertrag die Sternenflotte keine Tarntechnologie auf ihren Schiffen einsetzen darf, stellte die romulanische Regierung den Menschen zunächst für ein Schiff jene Technologie zur Verfügung.

 

04. Das Sternenimperium und das Dominion

Als das Dominion zunehmend eine Gefahr für den Alpha- und Beta-Quadranten wird, verbündet sich das romulanische Sternen-imperium bzw. der Tal Shiar mit dem cardassianischen Obsidianischen Orden, um gemeinsam den Gründer-Planeten im Gamma-Quadranten anzugreifen. Allerdings wird die alliierte Flotte von den Kampfver-bänden der Jem'Hadar vernichtend geschlagen.
Der Tal Shiar ist wenige Jahre danach wieder aktiv, während der Obsidianische Orden anscheinend vollständig vernichtet wurde.

Als während der Dominion-Krise die Anzeichen immer mehr auf einen bevorstehenden Krieg deuteten, trat die romulanische Regierung auf Romulus mit der Führung (den Gründern) des Dominions zusammen, um einen Nichtangriffspakt zu vereinbaren. Während die alliierten Kampfverbände der Föderation und dem klingonischen Reich gegen die Jem'Hadar kämpfen mussten, hielten sich die Romulaner aus dem Krieg. Die politischen Verhältnisse blieben in einem neutralen Zustand.

Die Ereignisse wendeten sich jedoch Mitte der 2370-er Jahre. Obwohl Romulus mit den Gründern einen Nichtan-griffspakt hatte, gelangten die Romulaner an Informationen der Vereinigten Föderation, die man später als authentisch befunden hatte, wonach das Dominion insgeheim an einer Invasion des romulanischen Sternen-imperiums arbeite. Kurz darauf erklärte Romulus ohne jede Vorwarnung dem Dominion den Krieg und trat dem föderierten-klingonischen Bündnis bei. Letztendlich konnte die Angreifer aus dem Gamma-Quadranten besiegt werden. Während der Unterzeichnung des Friedensvertrags mit der Föderation waren die Romulaner anwesend.

 

05. Das Sternenimperium und die Vulkanier

Über die heutigen politischen Verhältnisse zwischen den Romulanern und den Vulkaniern ist sehr wenig bekannt. Nach den bekannten Informationen gibt es kaum politische und diplomatische Aktivität zwischen Romulus und Vulkan.

Dennoch gibt es auf beiden Seiten einige Personen, die an einer Wiedervereinigung beider Völker arbeiten. Vor mehreren Jahr-hunderten spaltete sich nämlich das vulkanische Volk in zwei Gruppen auf: in die heutigen Vulkanier, die ihr Leben der absoluten Logik, das frei von Emotionen war (zumindest die meiste Zeit), gewidmet haben und in die heutigen Romulaner, die noch sehr wohl von Emotionen geprägt sind. Auch die Gier nach Macht und die Hinterlistigkeit sind Bestandteile des romulanischen Charakters.
Besonders letzteres wird bei den Plänen der Wiedervereinigung von 2368 deutlich. Während Botschafter Spock von Vulkan, der ehemals erste Offizier des Föderationsschiffs U.S.S. Enterprise NCC-1701, an der Vision arbeitete, schmiedeten einige Romulaner, darunter Prokonsul Pardek, an einer Invasion von Vulkan; sozusagen an der romulanischen Variante der Wieder-vereinigung.

Seither ist jedoch nichts mehr neues von der Arbeit Spocks bekannt. Es ist anzunehmen, dass die politischen Verhältnisse zwischen Romulus und Vulkan wieder inaktiv sind.

 
Grafiken: Created and © by K. Breit, February, 25th 2002 (New Version: May, 26th 2005)
 
 

(© by K. Breit, 2002)

Letztes Update: 26.05.2005

 
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