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01. Chronologische Daten:
Nach einem Patrouillenflug an der Grenze zwischen der Vereinigten Föderation und der cardassianischen Union dockt 2370 das Raumschiff U.S.S. Odyssey an Deep Space Nine an. Dort sollen die Vorräte aufgefrischt werden. Der Kommandant Keogh, der lange mit Jadzia Dax befreundet ist, und die Führungsoffiziere der Raumstation erfahren in dieser Zeit, dass Commander Benjamin Sisko von Jem’Hadar angegriffen wurden. Sisko, sein Sohn Jake, sowie die Ferengie Quark und Nog befanden sich zu jenem Zeitpunkt auf einem Ausflug im Gamma-Quadranten.
Das Oberkommando der Sternenflotte beauftragt die U.S.S. Odyssey mit der Untersuchung des Vorfalls. Zugleich soll Captain Keogh herausfinden, in wie weit eine neue Bedrohung für die Föderation drohen könnte. Zusammen mit den Runabouts U.S.S. Orinoco und U.S.S. Mekong bricht das Raumschiff der Galaxy-Klasse zu einem Flug durch das bajoranische Wurmloch auf. Auf der anderen Seite angekommen werden die Raumschiffe jedoch von drei Angriffsjägern der Jem’Hadar beschossen.
Die Odyssey, sowie die Shuttles, erleiden durch die Polaronstrahlen der Jem’Hadar schwere Schäden; darunter bei dem Raumschiff der Galaxy-Klasse auf den Decks 4, 5, 8 und 17. Zudem wird die linke Warpgondel regelrecht zerschossen, wodurch es zu einem Plasmaleck kommt und abgeschaltet werden muss.
Alle Versuche, sich dieser bedrohlichen Situation anzupassen scheitern. Als Chief O’Brien die Vermissten findet, ordner Captain Keogh auf der schwer angeschlagenen Odyssey den Rückzug in den Alpha-Quadranten an. Doch zumindest für das Raumschiff der Galaxy-Klasse sollte es dazu nicht mehr kommen. Noch im Umkehrflug steuert einer der Angriffsjäger direkt auf die Maschinensektion der U.S.S. Odyssey zu und explodiert auf der Hülle. Das riesige Loch im Maschinen-, Deflektor- und Deuteriumsbereichs löst eine Kettenreaktion aus, dessen Feuerball das Föderationsschiff auseinander reist. Bis auf die Runabouts und das zusätzliche Personal der Odyssey, das vor Missionsantritt in weiser Voraussicht auf Deep Space Nine abgesetzt wurde, überlebte niemand diese Katastrophe. Für Commander Sisko war somit klar, dass die Jem’Hadar den Besatzungen der Runabouts damit zeigen wollten, wie weit sie gehen, um Ziele ihre Ziele erreichen zu können. Dies ist wohl auch der Grund, weshalb die Jem’Hadar die Shuttles nicht weiter angriffen.
02. Technische Kurzangaben zum Schiff:
Das tragische Ende der U.S.S. Odyssey zeigt, dass die gewaltigen Raumschiffe der Galaxy-Klasse auch Schwächen haben. Durch den Aufprall des Jäger in Höhe des riesigen Deuteriumtanks, der sich über dem Hauptdeflektor befindet, entzündete sich der darin gelagerte Wasserstoff, der den Warpkern zusammen mit Antimaterie als Treibstoff speist. Im Laufe der Gesichte der Galaxy-Klasse ereigneten sich immer wieder Zwischenfälle, die Schwachpunkte in der Konstruktion aufzeigten. Dennoch gab und gibt es zahlreiche Schiffe, die sich im Laufe ihrer Existenz bewährt haben und ihre ganz eigene Erfolgsgeschichte verbuchen konnten.
Weitere Informationen zur und über die Galaxy-Klasse erhalten Sie auf unserer Schiffsprofilseite über die U.S.S. Enterprise NCC-1701-D.
03. Bekannte Schwesterschiffe:
Bekannte Schwesterschiffe der U.S.S. Odyssey sind:
U.S.S. Challenger NCC-71099
U.S.S. Enterprise NCC-1701-D
U.S.S. Galaxy NCC-70637
U.S.S. Trinculo NCC-71867
U.S.S. Venture NCC-71854
U.S.S. Yamato NCC-71807
04. Hintergrundinformationen:
Die U.S.S. Odyssey wurde in der DS9-Episode "Der Plan des Dominions" von einem Modell der Enterprise-D verkörpert, dass in der 6. Staffel von "Star Trek: The Next Generation" zum Einsatz kam.
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