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01. Chronologische Daten:
Die U.S.S. Yamato ist das erste Raumschiff der Galaxy-Klasse, dass nach dem Prototypen, der U.S.S. Galaxy, gebaut wird. Die Widmungsplakete des Schiffs wird mit einem Zitat des US-Präsidenten Thomas Jefferson versehen, das wie folgt lautet: "Ich habe ewige Feindschaft gegen jede Form der Tyrannei über den menschlichen Geist geschworen“. Ironischerweise sollte die Yamato Opfer eines seit 200.000 Jahren ausgestorbenen, sagenumwobenes Volk werden, dass sich genau jenen Mitteln, wie Tyrannei bediente, um seine Macht auszuleben.
Die Yamato wird von Captain Donald Varley kommandiert, einem erfahrenen Kommandanten, der zugleich ein Freund von Captain Jean-Luc Picard ist. Als 2363 die U.S.S. Enterprise-D ihren Dienst antritt, schicken Varley und die U.S.S. Galaxy ihre besten Glückwünsche an das neue Flaggschiff der Föderation.
2365 wird die Yamato von einem fremden Wesen namens Nagilum nachgebildet, um die Crew der Enterprise-D an der Nase herumzuführen. Da das Schiff aber unter anderem eine falsche Registrierungsnummer trug, fand man recht schnell die Täuschung heraus.
Noch im selben Jahr begibt sich die reale U.S.S. Yamato nach Denius III, wo sie bei Untersuchungen und Ausgrabungen Artefakte der mysteriösen Iconiar finden. Anhand einer alten Sternenkarte kann Varley, der sich schon seit Jahren für dieses sagenumwobene Volk interessiert, die alte iconianische Zentralwelt ausfindig machen. Dieser liegt allerdings in der heutigen Romulanischen Neutralen Zone (RNZ). Der Captain der Yamato nimmt das Risiko auf sich und dringt trotz drohender Vertragsverletzung mit den Romulanern in die RNZ ein, da er davon überzeugt ist, die hochentwickelte und äußerst überlegene Technologie vor jenem Volk zu schützen.
Im Orbit um die alte iconianische Zentralwelt wird das Raumschiff jedoch von einem alten Sensorsytem geortet und mit einem Computervirus infiziert. Das Virus beginnt schwerwiegende Fehlfunktionen zu verursachen, wobei man zunächst erst die Vermutung anstellt, dass es sich dabei um Konstruktionsfehler bei den neuen Schiffen der Galaxy-Klasse handele. Zu einem tragischen Zwischenfall kommt es, als auf der Hauptshuttlerampe Kraftfelder versagen und 18 Ingenieure der Yamato in das Weltall geblasen werden.
Hinsichtlich der Bedrohung ruft Captain Varley die sich in der Nähe aufhaltende U.S.S. Enterprise-D um Hilfe. Varley teilt Jean-Luc Picard zum einen den Fund der iconianischen Artefakte mit und zum anderen informiert er ihn über den Verdacht der Konstruktionsfehler. Kurz danach bricht auf der Yamato das Eindämmungsfeld der Antimaterie zusammen. Die nachfolgende Explosion zerreist das Schiff in einem riesigen Feuerball. Keiner auf dem Schiff überlebt diese Katastrophe. Das Schwesterschiff der Enterprise-D wird somit zum ersten Verlust in der Reihe der Galaxy-Klasse.
02. Technische Kurzangaben zum Schiff:
Da sich Fehlfunktionen auch auf der Enterprise-D bemerkbar machen, glaubt man zunächst in der Tat an Varleys Verdacht eines Konstruktionsfehlers bei der Galaxy-Klasse. In Wirklichkeit hatte sich das Flaggschiff der Föderation ebenfalls mit dem Virus infiziert, als es die Logbücher der Yamato überspielt hatte.
Wie bereits erwähnt ist das Raumschiff Yamato das zweite Schiff, das in der Reihe der Galaxy-Klasse gebaut wurde. Auf Grund der kurzen Zeitabstände unterscheiden sich die ersten drei Schiffe bis dato kaum voneinander.
Weitere Informationen zur und über die Galaxy-Klasse erhalten Sie auf unserer Schiffsprofilseite über die U.S.S. Enterprise NCC-1701-D.
03. Bekannte Schwesterschiffe:
Bekannte Schwesterschiffe der U.S.S. Yamato sind:
U.S.S. Challenger NCC-71099
U.S.S. Enterprise NCC-1701-D
U.S.S. Galaxy NCC-70637
U.S.S. Odyssey NCC-71832
U.S.S. Trinculo NCC-71867
U.S.S. Venture NCC-71854
04. Hintergrundinformationen:
Die U.S.S. Yamato tauchte auch bereits in Nagilums Illusion in der Episode "Illusion oder Wirklichkeit" auf, wo sie die Registrierungsnummer NCC-1305-E trug. Da dies nicht der üblichen Nummerierungsart von Sternenflottenschiffen entsprach, schrieb Michael Okuda einen Brief an die Produzenten, um eine Abänderung der Nummer zu bitten. Er schickte den Brief aber nicht ab, da die Nummer in einem späteren Drehbuch-Entwurf nicht mehr auftauchte. In einer überarbeiteten (und schließlich umgesetzten) Fassung wurde sie aber wieder genannt, was Okuda erst vor dem Fernseher bemerkte. Erst danach verwendete man letztendlich die "echte" Nummer.
Die U.S.S. Yamato wurde nach dem gewaltigen japanischen Kriegsschiff aus dem Zweiten Weltkrieg benannt. "Yamato" ist zudem der älteste überlieferte Name des japanischen Kaiserreiches und wird sogar heute noch, wenn auch nur archaisch, für Japan verwendet.
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