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Die Story:
Botschafter Spock, der seit Jahren an der Wiedervereinigung
zwischen Romulus und Vulkan gearbeitet hat, wird
auf eine Mission geschickt um eine Supernova einzudämmen,
bevor deren Explosion und Druckwelle einen zu
großen Schaden anrichten kann. Die Zeit drängt
und Spock wird mit einem der schnellsten Schiffe
und so genannter "roter Materie" auf
den Weg geschickt. Zwar kann er ein schwarzes
Loch inmitten der Supernova erzeugen, die diese
dann aufsaugt, jedoch kann er nicht verhindern,
dass Romulus vernichtet wird.
Nero, ein Romulaner, der nun alles durch die Zerstörung
seiner Heimatwelt verloren hat, übernimmt die
Kontrolle des Erz-Sammlers Narada und will sich
an Spock und der unfähigen Föderation rächen.
Als er jedoch versucht, Spock auf seinem Rückweg
abzufangen, werden beide in das schwarze Loch
gezogen und in die Vergangenheit geschickt. Da
Spock und Nero zu unterschiedlichen Zeitpunkten
in das schwarze Loch eindrangen, ist ihre Ankunft
in der Vergangenheit auch zeitversetzt. Nero wird
am Weitesten in die Vergangenheit zurück gebracht
und trifft sogleich auf ein Föderationsschiff,
die U.S.S. Kelvin.
Die Kelvin ist der Narada hoffnungslos
unterlegen und Nero verlangt den Captain zu sprechen
um herauszufinden in welche Zeit sie geschickt
wurden und ob Spock schon eingetroffen ist. Als
er die nötigen Informationen erhalten hat tötet
er den Captain des Föderationsschiffes und befiehlt
die Zerstörung der U.S.S. Kelvin. Nero ahnt nicht,
dass sich an Bord des Schiffes die Familie Kirk
befindet, Georg Kirk mit seiner Frau und seinem
noch ungeborenen Sohn. Als die Crew der Kelvin
herausfindet, dass ihr Captain getötet wurde,
befiehlt Georg Kirk die Evakuierung der Kelvin
und eröffnet das Feuer auf die Narada. Als die
gesamte Crew das Schiff mit Shuttles verlässt,
bleibt Georg Kirk an Bord, um die bereits schwer
beschädigte Kelvin auf Kollisionskurs mit der
Narada zu schicken. An Bord eines Shuttles wird
während der Evakuierung James Tiberius Kirk geboren.
Jahre später. James Tiberius Kirk
lebt auf der Erde und sieht wenig Großes in seinem
Leben. Nach einer Schlägerei in einer Bar mit
Sternenflottenkadetten, die er beginnt, nachdem
er die zuvor kennengelernte Uhura angebaggert
hatte, wird Christopher Pike auf ihn aufmerksam.
Er kannte Georg Kirk und überredet James sich
für die Sternenflottenakademie zu bewerben. Erst
abgeneigt beschließt James Kirk schlussendlich
doch der Akademie beizutreten. Auf dem Weg zur
Akademie trifft er auf Leonard McCoy.
Währenddessen kämpft der halb-Mensch-halb-Vulkanier
Spock auf Vulkan um einen Platz in der emotionslosen
Gesellschaft. Spock wird immer als Außenseiter
angesehen aber bekommt schlussendlich ein Angebot
der Wissenschaftsakademie auf Vulkan. Als jedoch
der ältesten Rat auf Spocks "Nachteil"
zu sprechen kommt, entscheidet sich Spock der
Sternenflotte beizutreten und lehnt, zum Frust
seines Vaters, als erster Vulkanier das Angebot
ab.
Kirk und Spock treffen zum ersten
Mal in der Sternenflottenakademie aufeinander.
Zu einem erstens Zwischenfall der beiden kommt
es, als Kirk Spock's "Kobayashi Maru"
Test sabotiert und somit als erster Kadett diesen
Test erfolgreich besteht. Kirk wird dabei fast
von der Akademie geworfen, jedoch wird der Zwischenfall
durch einen dringenden Notruf von Vulkan unterbrochen.
Die Sternenflotte mobilisiert die Flotte. Der
suspendierte Kirk schafft es dabei mit Hilfe seines
Freundes McCoy sich auf die U.S.S. Enterprise
zu schmuggeln.
Als die Flotte mit Warpgeschwindigkeit nach Vulkan
aufbricht, ist die Enterprise das einzige Schiff,
das nicht zeitgleich starten kann. Der Pilot,
Hikaru Sulu, machte einen Fehler und so macht
sich die Enterprise ein paar Minuten später auf
den Weg.
Als Kirk genauer von der Situation
erfährt und sich an eine abgefangene klingonische
Botschaft erinnert, die Uhura übersetzt hatte,
erkennt er die Situation. Vulkan wird von dem
Schiff attackiert, das auch schon bei seiner Geburt
die U.S.S. Kelvin zerstört hatte. Er kann Captain
Pike davon überzeugen, dass es sich um eine Fall
handelt. Doch die Enterprise erreicht den Planeten
zu spät.
Nero hat damit begonnen ein Loch
in Vulkan zu bohren und ist erheitert die U.S.S.
Enterprise mit Kirk und Spock vor sich zu sehen.
Captain Pike soll mit einem Shuttle auf die Narada
kommen und Pike kommt diesem Wunsch nach, jedoch
nimmt er ebenfalls Kirk, Sulu und einen Sicherheitsoffizier
an Bord des Shuttles. Diese drei sollten in die
Atmosphäre eintauchen, auf der Bohrplattform landen
und den Bohrer unschädlich machen.
Nur Sulu und Kirk schaffen die Landung auf den
Bohrkopf und können ihn nach einem Handgemenge
mit Romulanern zerstören. Pike wird währenddessen
auf der Narada gefangen genommen.
Doch die Mühen waren umsonst, denn Nero lässt
rote Materie in das Innere von Vulkan schießen
und erzeugt eine Anomalie im Planeten, ein schwarzes
Loch, das langsam den Planeten auffrisst.
Als Spock die Situation erkennt, lässt er sich
auf die Oberfläche beamen, um seine Eltern und
den ältesten Rat von Vulkan zu suchen und zu retten.
Er schafft es ein paar Angehörige des Rates und
seinen Vater zu retten. Seine Mutter wird jedoch
während des Beamens in einen Abgrund gerissen.
Als Kirk wieder an Bord der U.S.S. Enterprise
ist, ist er nicht einer Meinung mit Spock, was
das weitere Vorgehen anbelangt. Spock, als ranghöchster
Offizier, übernimmt das Kommando des Schiffes
und lässt Kirk auf den Eis-Planeten Delta Vega
in einer Rettungskapsel zurück. Auf Delta Vega
trifft Kirk neben wilden Tieren auf den alten
Spock in einer Eishöhle. Nero hatte Jahre gewartet
bis Spock in dieser Zeit auftaucht, ihn mit seinem
Schiff gefangen genommen und auf diesem Planeten
ausgesetzt damit er, genau wie Nero, Zeuge der
Zerstörung seiner Heimatwelt sein kann und die
Hoffnungslosigkeit spürt wie sie auch Nero verspürt
hatte.
Spock erfährt wie die Zeitlinie
bereits durch Nero verändert wurde und ist überrascht,
dass nicht Kirk der Captain der Enterprise ist.
Beide machen sich auf den Weg zu einem einsamen
Föderationsaußenposten auf Delta Vega, auf dem
sie Montgomery Scott treffen. Spock erklärt Scotty,
wie man sich an Bord eines Raumschiffes beamen
kann, dass sich im Warpflug befindet und Scotty
und Kirk beamen sich auf die Enterprise. An Bord
der Enterprise fordert Kirk Spock heraus und dieser
muss schlussendlich zugeben, dass er - vom Verlust
seiner Heimatwelt - zu emotional betroffen ist,
um weiterhin das Kommando eines Raumschiffes inne
zu haben. Kirk übernimmt das Kommando und die
Crew tüftelt einen Plan aus, um die Narada, die
sich inzwischen auf den Weg zur Erde gemacht hat,
zu zerstören und Captain Pike zu retten.
Die Narada hat inzwischen die Erde erreicht und
hat damit begonnen, wie bei Vulkan, ein Loch in
den Planeten zu bohren. Kirk und Spock schaffen
es sich an Bord der Narada zu beamen, wo die beiden
das Schiff von Spock aus der Zukunft finden. Spock
aktiviert das Schiff und beginnt damit die Narada
zu beschießen und die Bohrvorrichtung zu zerstören.
Kirk hat derweil Nero und Pike gefunden und ein
Kampf ist ausgebrochen. Als Spock jedoch mit seinem
Schiff auf Warp geht, verfolgt ihn Nero und verlässt
den Orbit der Erde. Spock, klar unterlegen, versucht
nun die Narada zu rammen, wird jedoch beschossen.
Kurz bevor die Projektile Spocks Schiff erreichen
taucht die Enterprise aus dem Warp auf und kann
die Geschosse der Narada zerstören und Kirk, Spock
und Pike an Bord beamen. Als Spocks Schiff in
die Narada fliegt wird die rote Materie an Bord
zur Explosion gebracht und ein weiteres schwarzes
Loch entsteht, das die Narada verschlingt. Nur
mit Hilfe von Scotty, der sich inzwischen im Maschinenraum
der Enterprise eingefunden hat, kann verhindert
werden, dass auch die Enterprise in das schwarze
Loch gezogen wird.
Die Narada und Vulkan sind zerstört. Es gibt nur
noch ein paar überlebende Vulkanier in der
Galaxie und der alte Spock sieht aufgrund dessen
keinen Grund sich aus der Geschichte herauszuhalten,
er nimmt Kontakt zu seinem jüngeren Ich auf und
bestärkt ihn dabei der Sternenflotte treu zu bleiben.
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» Die USS Kelvin wird
angegriffen |
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» Kirk baggert Uhura
an |
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» Kirk fährt der
Zukunft entgegen |
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» Captain Christopher
Pike |
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» Aufbruch in neue unendliche
Weiten |
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» Der neue Schiffsarzt:
Dr. McCoy |
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» Kirk findet immer einen
Weg! |
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» Der junge Scotty |
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» Kirk im Anflug auf
den Bohrer |
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» Nero sehnt nach Rache |
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Hintergrundinformationen:
Mit dem neuen und elften Kinoabenteuer erleben
wir ein neues "Star Trek", ein moderneres
"Star Trek". J. J. Abrams, der eigentlich
nicht viel mit Science-Fiction am Hut hatte sagte,
er habe mit diesem Projekt "Star Trek"
kennen und lieben lernen. Als er den Job des Regisseurs
annahm, habe er sich umfangreich mit der Originalserie
von 1966 beschäftigt. Er wisse, dass er gerade
in der visuellen Produktion vom Original abgewichen
sei. Er wolle "Star Trek" auch nicht
gänzlich neu erfinden, nur zeigen, wie TOS
mit den heutigen Mittel hätte aussehen können.
Er sei überzeugt, dass dieser Film nicht
nur die alte Fangemeinde begeistern, sondern auch
neuen Schwung in das "sterbende 'Star Trek'"
einhauchen werde. Abrams sei zudem glücklich
mit Nimoy eine lebende "Star Trek"-Legende
in seinen Film geholt haben zu können.
Dabei ist das aber keineswegs eine neue vorgehensweise:
mit den Filmen "Batman Begins" und "The
Dark Knight" wurden die alten Batman-Filme
aufgerollt, neu in Szene gesetzt und die alte
Geschichte zeitgemäßer erzählt.
Zumindest dort ist dieses Projekt ein Erfolg gewesen.
Bei "Star Trek" kommt
hinzu, dass eine über 40-jährige Geschichte
dahinter steht, die kaum noch Spielraum für
neues offengelassen hat. Durch die Veränderung
der Zeitlinie eröffnet sich den Autoren eine
völlig neue Möglichkeit, die Abenteuer
um Kirk und seine Mannen neuzuerzählen, sowohl
zum einen für alt eingesessene Fans, als
auch für Neueinsteiger, die absolut keine
Vorkenntnisse aus den vorangegangenen 5 Serien
und 10 Kinofilmen benötigen. Alleine schon
aus diesem Grund, ist dieses Leinwandabenteuer
nicht als elften Teil der Saga zu sehen, sondern
als Neubeginn und somit Teil 1 einer neuen Art
des Trek-Universums.
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