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Auf dieser Zusatzseite erhalten Sie weitere
Informationen über das elfte Leinwandabenteuer
des Raumschiffs Enterprise und seiner Crew. Mit diesem
Kinofilm gehen wir an die Anfänge der originalen
Charaktere aus dem "Star Trek"-Universum zurück.
Dabei übernehmen die Schauspieler ein großes
Erbe und treten dabei in die Fußstapfen eines
Kults. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, welche
Bedeutung noch heute TOS ("The original Series")
hat.
Auf dieser Seite möchten wir, das
StarTrekArchiv.com-Team, die neue alte TOS-Crew genauer
vorstellen. Dabei werden wir aber weniger die Figuren
betrachten - bedingt durch die originale "Star
Trek"-Serie und den 6 bis 7 Kinofilmen, in denen
sie bereits mitgewirkt haben - sind diese ja bereits
bestens bekannt. Wir werden daher kurz vorstellen, wer
die Menschen hinter den Figuren sind.
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1 - Die neue Generation alter Legenden |
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Chris Pine als Jim Kirk |
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Christopher
Whitelaw Pine [James
T. Kirk]
Geboren wurde Chris Pine am 26. August 1980 in
Los Angeles. Als Sohn des Schauspielerpaares Gwynne
Gilford und Robert Pine studierte er später
an der University of California, Berkeley.
Pine hatte vor seiner Rolle des James Tiberius
Kirk unter anderem Auftritte in "Emergency
Room" (2003) und war zudem u.a. in dem Kurzfilm
"Why Germany?" (2004) und in den Kinofilmen
"Plötzlich Prinzessin 2" (ebenfalls
2004), "Confession" (2005) sowie "Zum
Glück geküsst" (2006) zu sehen.
In beiden letzteren hatte er die Hauptrolle.
In enger Beratung mit William Shatner,
der 1966 - 1969 sowie in den ersten sieben Kinofilmen
den originalen James T. Kirk verkörpert hatte,
wurde Chris Pine in die Rolle des künftigen
Captains eingeführt.
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Zachery Quinto als Spock |
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Zachery John
Quinto [Spock]
Geboren wurde Zachery Quinto am 2. Juni 1977 in
Pittsburgh, Pennsylvania. Seine Eltern sind italienischer
und irischer Herkunft. Wie Chris Pine, so studierte
auch Quinto. In den Jahren 1995 bis 1999 besuchte
er die Carnegie Mellon University, eine private
Forschungsuniversität, die 1967 in Pittsburgh
eingerichtet wurde.
Den Zuschauern der NBC-Fernsehserie
"Heroes" ist Zachery Quinto kein Unbekannter
mehr. Für seine Rolle als Sylar bzw. dem
Uhrenmacher Gabriel Gray wurde er 2007 und 2008
für die Preise "Scream Award" und
"Teen Choise Award" als bester Bösewicht
einer Fernsehserie vorgeschlagen.
Quintos Mentor für Spock war
kein geringerer Selbst als Leonard Nimoy, der
diese Rolle ebensfalls 1966 - 1969, in 6 Filmen
und in im TNG-Zweiteiler "Die Wiedervereinigung"
spielte.
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Karl Urban ist "Pille" McCoy |
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Karl-Heinz
Urban [Leonard H.
"Pille" McCoy]
Mit Karl-Heinz Urban kommt ein hochkarätiger
Schauspieler zum neuen "Star Trek"-Film.
Der am 7. Juni 1972 in Wellington geborene Neuseeländer
begeisterte sich schon in jungen Jahren für
die Schauspielerrei und begann zunächst mit
Rollen in der Seifenoper "Shortland Street"
und trat in den Fantasy-Serien "Xena"
und "Hercules" auf.
Doch seine Türen zu Hollywood
öffneten sich mit der Rolle des Marshall
Éomer in "Herr der Ringe: Die zwei
Türme" und "Herr der Ringe: Rückkehr
des Königs". Anschließend wurde
er für die Figur des russischen Auftragskillers
Kiril in "Die Bourne Verschwörung"
unter Vertrag genommen und durfte Matt Damon über
den halben Globus jagen.
Nun kann der mit seiner Frau und
seinem Sohn in Auckland lebende Urban zeigen,
was er als Nachfolger des 1999 verstorbenen DeForest
Kelleys zu bieten hat, welcher wiederum diese
Rolle hatte unsterblich werden lassen.
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Simon Pegg als Scotty |
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Simon John
Beckingham [Montgomery
"Scotty" Scott]
Der eher unter dem Namen Simon Pegg bekannte Schauspieler
wurde am 14. Februar 1970 in Gloucester in England
geboren. Seine ersten Werke als Komiker und Drehbuchautor
hatte er mit der britischen Miniserie "Spaced",
für die er Auszeichungen wie z.B. den British
Comedy Award bekommen hat. Daneben hatte er noch
Rollen in der Episode "The Long Game"
der Serie "Doctor Who" und war neben
Tom Cruise in "Mission: Impossible III"
zu sehen.
Pegg spielt im Kinofilm "Star
Trek" die Rolle des Ingenieurs Scotty, der
ursprünglich von dem bereits ebenfalls verstorbenen
James Doohan verkörpert wurde.
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Sulu, gespielt von J. Cho |
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John Yohan
Cho [Hikaru Sulu]
Der am 16. Juni 1972 in Seoul geborene John Cho
kam mit seinen Eltern 1978 nach Amerika und immigierte
nach Los Angeles. Auch er besuchte die University
of California, Berkeley und schloss diese 1996
mit dem Bachelor in Englisch ab.
Anders als seine jungen Kollegen
war Cho bisher schon in einigen Filmen vertreten.
Darunter hatte er Auftritte in "James Bond:
Der Morgen stirbt nie", "Bowfingers
große Nummer", "Die Flintstones
in Viva Rock Vegas" und stand für "Evolution"
an der Seite mit dem "Akte X"-Star David
Duchovny vor der Kamera. Auch in den "American
Pie"-Filmen 1 bis 3, "Solaris"
(mit George Clooney) und "American Beauty"
(mit Kevin Spacey und Annette Benning) hatte er
Auftritte.
John Cho wird als gebürtiger
Südkoreaner die Rolle des Japaners Hikaru
Sulus schlüpfen, der im Original vom Japaner
George Takei gespielt wurde.
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Anton Yelchin als Chekov |
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Anton Wiktorowitsch
Yelchin [Pavel Chekov]
Anton Yelchin ist sozusagen das Nesthäkchen
der gesamten neuen Crew. Mit gerade mal 20 Jahren
übernimmt der am 11. März 1989 geborene
Russe Walter Koenigs bekannteste Rolle als Pavel
Chekov. Zunächst in Sankt Petersburg lebend
immigriert er mit seinen Eltern Irina und Viktor
Yelchin nach dem Fall der deutschen Mauer und
dem damit verbundenen Zusammenbruch der Sowjetunion
in die USA; wobei er da erst 6 Monate alt war.
Bereits im Alter von 11 Jahren
konnte man Anton Yelchin in dem Drama "A
Time for Dancing" und in der Arztserie "Emergency
Room" sehen. Mit 12 stand er 2001 vor der
Kamera für "15 Minuten Ruhm" und
war später auch für Rollen in den Serien
"Without A Trace" und "Criminal
Minds" gecastet worden.
Neben seinem Auftritt in dem elften "Star
Trek"-Film wird man Yelchin 2009 in einem
anderen Science-Fiction-Film sehen: in "Terminator
4" übernahm der heute 20-jährige
ebenfalls eine Rolle.
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Die junge Zoë als Uhura |
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Zoë Saldaña
[Nyota Uhura]
Die junge New Jerseyerin hat dominikanische Wurzeln
und heißt eigentlich Zoë Yadira Zaldaña
Nazario. Sie wurde am 19. Juni 1978 in den USA
geboren. Mit 9 Jahren wird sie zur Halbwaise,
als ihr Vater bei einem Unfall stirbt. Ihre Mutter
zog zusammen mit ihr nach diesem Unglück
in die Dominikanische Republik zurück und
verbrachte dann dort ihre restliche Kindheit.
Neben ihren Studien für lateinamerikanische
Tanzstile, Ballett sowie Jazz und modernem Tanz
begeisterte sie sich letztlich auch für das
Schauspiel, welches sie an der FACES Theater Company
in New York erlernte. Dabei engagierte sie sich
besonders, bedingt durch die Theaterschule, für
soziale Themen, bei denen vor allem Jugendlichen
gezeigt wird, welche Probleme in der Gesellschaft
vorhanden sind und wie man damit umgehen sollte.
Mit ihrem Auftritt als Uhura lernte
Saldaña Nichelle Nichols kennen, die jene
Rolle im Original gespielt hatte. Davor konnte
man die junge Amerikanerin u.a. mit Tom Hanks
und Catherine Zeta-Jones in "Terminal",
mit Jonny Deep in "Fluch der Karibik"
sowie in "8 Blickwinkel" sehen.
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2 - Die Charaktere neben der neuen TOS-Crew |
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Winona Ryder als Amanda |
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Winona Ryder
[Amanda Grayson,
die irdische Mutter Spocks]
So genau lässt sich das nicht sagen, ob es
sentimentale Gründe hatte, dass Winona ihren
Namen von der in Minnesota liegenden Stadt Winona
bekommen hat, in der sie am 29. Oktober 1971 geboren
wurde. Die eigentlich auf den Namen Winona Laura
Horowitz getaufte Schauspieler hat nämlich
einen Bruder, der wiederum Yuri heißt und
seinen Namen dem ersten Menschen im Weltall, Yuri
Gagarin, zu verdanken hat.
Als Tochter der in der Hippizeit
aktiven Eltern Cindy und Michael Horowitz ging
Winona Ryder 1981 in Petaluma (Kalifornien) auf
eine staatliche Schule, auf der sie jedoch den
Ruf einer Außenseiterin hatte. Parallel
besuchte sie zudem das American Conservatory Theater,
wo sie in San Francisco im Alter von 13 von einer
Talent-Sucherin entdeckt wird.
Auch Winona gehört in den
Kreis der hochkarätigen Hollywood-Schauspieler
und war sogar bereits für 2 Oscars nominiert.
Vor allem kennt man sie aus den Filmen "Edward
mit den Scherenhänden", "Meerjungfrauen
küssen besser", "Bram Stoker's
Dracula", "Betty und ihre Schwestern",
"Es begann im September" und "Alien
4 - Die Wiedergeburt".
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Bruce Greenwood ist Pike |
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Bruce Greenwood
[Captain Christopher
Pike]
Neben Winona Ryder ist auch der am 12. August
1956 im kanadischen Noranda (Québec) geborene
Bruce Greenwood kein Unbekannter mehr. Aufgrund
einer schweren Knieverletzung, die er im Alter
von 16 Jahren erlitt, musste er seine Aktivitäten
im Skisport abbrechen und begann nach der Rückkehr
aus Zürich auf Wunsch seiner Eltern mit einem
Studium an der University of British Columbia.
Da er aber dann in die Begeisterung für Schauspielerei
geriet, brach er drei Jahre später sein Studium
ab und besuchte sich in New York die American
Academy of Dramatic Arts sowie die Central School
of Speech and Learning.
Greenwood hat bereits mehrere Auszeichnung
erhalten und auch mehrere Nominierungen kann er
für sich verbuchen. Seine Rollen hatte er
u.a. in den Filmen "Rambo" (1982), "Wilde
Orchidee", "Passagier 57" (1992
mit Wesley Snipes), "Doppelmord", "Thirteen
Days", "I, Robot" (2004 mit Will
Smith) und spielte zuletzt den US-Präsidenten
in "Das Vermächtnis des geheimen Buches"
(mit Nicholas Cage).
Für "Star Trek"
schlüpft er in die Rolle des Enterprise-Captains
Christopher Pikes, der ursprünglich 1965
von Jeffrey Hunter für die eigentlich heute
allererste "Star Trek"-Episode "The
Cage" (die aber der "Star Trek"-Erfinder
Gene Roddenberry auf Willen von NBC komplett überarbeiten
musste) gespielt wurde. Die genannte Folge wurde
erst 1988 im Fernsehen ausgestrahlt. Pike ist
darüber hinaus im einzigen TOS-Zweiteiler
"Talos IV - Tabu" zu sehen. In der Originalserie
hat er in den 2250-er das Kommando über die
U.S.S. Enterprise, bevor es 2264 an James T. Kirk
übergeben wurde.
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Ben Cross ist Sarek |
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Ben Cross
[Sarek, der vulkanische
Vater von Spock]
Der am 16. Dezember 1947 in London geborene Schauspieler
Harry Bernhard Cross studierte ebenfalls das Handwerk
des Schauspiels an der Londoner Royal Academy
of Dramatic Arts. Aus seiner Ehe mit Penny Cross,
mit der er allerdings nur bis 1992 verheiratet
war, stammen 2 Kinder.
Ben Cross hatte Rollen in Filmen
wie "Der 1. Ritter" (1995 mit Sean Connery,
Julia Ormand und Richard Gere), "Die Stunde
des Siegers" (als Jude Harold Abrahams),
dem Antikriegsfilm "Die Brücke von Arnheim",
in "Hydroxin - Die Bombe tickt in Dir"
(mit Pierce Brosnan) und in "Turbulence".
In "Star Trek" spielt
Cross die Rolle von "Sarek", der in
der Originalserie, den Filmen 3, 4 und 6 sowie
in TNG in der Folge "Botschafter Sarek"
durch Mark Lenard verkörpert wurde.
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Bösewicht Nero |
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Eric Bana
[Nero]
Am 9. August 1968 kommt Eric Banadinovic im australischen
Melbourne zur Welt. Sein für eine Raupenschlepper-Firma
arbeitende kroatischer Vater Ivan Banadinovic
heiratete die deutsche Friseurin Eleanor. Der
junge Eric wollte ursprünglich Kfz-Mechaniker
werden, wobei er allerdings nur Gelegenheitjobs
als Autowäscher und Barkeeper in Hotels abbekam.
Da er sich dann aber gerade bei letzerem dort
auch als Stand-Up-Comedian probierte, entscheid
er sich Schauspielerei zu studieren. Nach mehreren
Aufführungen in Shakespeare-Stücken
wurde er am in Sydney gelegenen NIDA (National
Institute for Dramatic Art) aufgenommen.
Bekannt wurde Bana mit seinen Auftritten
in der australischen Comedy-Serie "Full Frontal"
und moderierte nebenher die TV-Show "Eric",
für die er zudem als Drehbuchautor und Co-Produzent
fungierte, was ihm eine eigene Variete-Show ("The
Eric Bana Show live" einbrachte.
Zu seinen bislang größten
Erfolgen zählen Rollen im Antikriegsfilm
"Black Hawk Down", "Findet Nemo"
(Sprechrolle), "Romulus, My Father",
"Hulk" und "München"
(von Steven Spielberg über das Olympia-Attentat
1972). Zudem bekam er auf Empfehlung Brad Pitts
die Figur des "Hektors" in dem Epos
"Troja". Desweiteren war es sogar für
die Rolle des James Bonds im Gespräch, die
letzlich aber Daniel Craig zugesprochen wurde.
Zurzeit lebt Bana mit seiner Frau
und seinen drei Kindern im australischen Melbourne.
Seine deutsche Synchronstimme bekommt er überwiegend
von Benjamin Völz.
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