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01. Die Raumstationen
der Ournal-Klasse:
In der zweiten Hälfte des 23. Jahrhunderts
begann die Ingenieurskammer der Sternenflotte mit der Entwicklung
einer der größten Bauwerke der Vereinigten Föderation
der Planeten: eine orbitale Raumstation,
die einer Großstadt im Weltraum entspricht. Ende des
Jahres 2259 genehmigte das Oberkommando der Sternen-flotte
dann entgültig die Realisierung des Projek-tes "Ournal".
Heute gibt es exakt 12 Raumstationen dieser
Klasse. Die wohl bekannteste liegt direkt im Orbit um die
Erde. Unter anderem sollte die NCC-S-1, so die Registrierungsnummer
der Erd-orbitalstation, die San
Francisco Flottenwerft unterstützen, aber auch als Raumhafen
für Frachter, zivile und für militärische Kreuzer
dienen. Im Jahr 2276 wurde die erste Ournal eingeweiht.
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» Die NCC-S-1 im Orbit
um die Erde |
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Eine weitere Station befindet sich direkt in der
Umlaufbahn des roten Planeten und ist Teil der Utopia Planetia Flottenwerft.
Die Registrierungsnummer dieser Basis lautet NCC-S-2.
Die Lage der restlichen
10 Basen, bis auf eine, ist unbekannt. Lediglich der Standort von
Sternen-basis 74 ist bekannt. Sie befindet sich im Orbit um den
Planeten
Tarsas III und wurde von Cmdr. Orfil Quinteros geleitet.
Unabhängig von der Nummer einer Basis, wie im
Fall "Sternenbasis 74", haben alle 12 Ournal's eine "NCC-S-x"-Nummer.
Jedoch
sind nur die Endziffer der irdischen und marsianischen Raumstation
be-kannt. An welcher Stelle die Tarsas-Ournal folgt, war nicht zu
erfahren.
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| 02. Technische
Spezifikationen: |
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| Klasse: |
| Registrierungsnummerntyp: |
| Durchmesser: |
| Höhe der Station: |
| Anzahl der Decks: |
| Durchschnittliche Bauzeit: |
| Gewicht: |
| Offiziere: |
| Crew und Truppen: |
| Durchschnittl. Zivilistenanzahl: |
| Bewaffnung: |
| Computersysteme: |
| Raumflächenkapazität: |
| (Primär-
und Sekundärhangar) |
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| Durchschn. Lebenserwartung: |
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| Ournal |
| NCC-S-xx |
| 4.600 Meter |
| 6.900 - 6.950 Meter (je nach Art
der Auf-/Unterbauten) |
| 923 Decks im
primären Bereich |
| ca. 15 bis 20 Jahre |
| 236.642.306 metrische Tonnen (MT) |
| 17.144 Personen |
| 84.000 Personen |
| 76.625 Personen pro Tag |
| 80 RIM-12C Phaser-Zwillingsgeschütztürme,
unabhängige Funktions- und Einsatzmöglichkeit |
M-10 Duotronischer
Prozessor Typ IV (Originalkonfiguration)
M-15A Isolinearer Prozessor Typ II a mit bioneuralen
Gelpacks
(aktuelle
Konfiguration) |
Kapazität für
Großraumer:
8 Schiffe der Galaxy-
bzw. Sovereign-Klasse
Kapazität für Mittel- und Kurzstreckenraumer:
38 Schiffe der Intrepid, Excelsior, Constitution, Defiant,
usw.
Standartmäßige Stationierung:
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Work Bees (u.a.
für Instandhaltung der Station):
Shuttles (z.B.
Orbital; VIP; Typ 4, 6, 8 usw.):
Runabouts der Danube-Klasse: |
285 Stück
100 Stück
50 Stück |
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| ca. 400 Jahre |
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03. Mit der Galaxy kamen
die Probleme:
Die Ournal-Raumbasen haben in ihrem Primär-hangar
auf der oberen Seite zwei Hangarschotts bzw. -tore. Diese
liegen sich exakt auf einer waagerechten Linie
gegenüber. In der Mitte des Primärhangars befindet
sich die Kernsäule mit Andockrampen.
Als im späten 23. Jahrhundert diese Raumsta-tionen baute,
kalkulierte man für die Abmess-ungen der Außentore
die maximale Breite einer Excelsior-Klasse, die zu diesem
Zeitpunkt die größte Schiffsklasse in der Föderation
war.
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Zusätzlich wurde einen Puffer auf Back- und
Steuerbordseite, sowie in der vertikalen Linie eingerech-net, um
genügend Platz für den Durchflug
zu gewährleisten. Doch als die Ingenieurskammer der Flotte
mit dem Projekt "Ambassador"-Klasse begann, stand man
bei den 12 Raumbasen der Ournal vor einem Problem. Jahre später
erneut, als man die Galaxy baute: die Außentore des Primär-hangars
waren zu klein.
Seit der Ausstrahlung der TNG-Episode "11001001"
im
Jahre 1988 wurde darüber diskutiert, ob die Raumbasen der Ournal-Klasse
neugebaut wurden, oder ob man nur einfach die Tore vergrößert
hatte, damit die Ambassador,
Galaxy und auch Nebula in jene Stationen einfliegen konnten. Vergleicht
man die entsprechenden Szenen aus "Star Trek III" und
der TNG-Episode, so hat es den Anschein, dass es sich tatsächlich
um eine größere Version der Ournal-Klasse handelt.
In Wirklichkeit war es aber das gleiche Model, dass Roddenberry
vier Jahre zuvor im dritten Kinofilm verwendet hatte. Man verkleinerte
lediglich die USS Enterprise-D, so dass sie durch die Außentore
passte. Daher entstand auch, wie
bereits erwähnt, die These bezogen auf die Episode, es sei
eine größere Station.
Doch seit einiger Zeit ist endlich die Antwort (bezogen
auf "Star Trek") von Seiten der Produzenten gegeben worden.
Ungeachtet
dessen, wie die Wirkung beider Szenen erscheint, hat die Sternenflotte
nicht, wie viele vermutet hatten, die Ournal-Klasse vergrößert,
sondern es wurden bei allen 12 Basen die Tore umgebaut und entsprechend
der Maße einer Galaxy-Klasse angepasst.
Dies bestätigt u.a. der "Star
Trek Raumschiff-Guide", der in dt. Sprache vom
HEEL-Verlag ausgegeben wird. Das Buch wurde von den
Amerikanern Adam "Mojo" Lebowitz und Robert
Bonchune geschrieben. Beide gehörten zu dem
Team, dass zuletzt "Star Trek: Voyager" produziert
hatte. Damit dürfte die jahrelange Diskussion um
das "Ournal-Problem" endgültig geklärt
sein.
Übrigens finden Sie weitere Informationen zum
Buch im Archiv-Bereich "Buchneuvorstellung".
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