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Die Selbstzerstörung eines Schiffs ist
immer die allerletzte Option, die in Krisensituationen gewählt
werden sollte, um sicherzustellen, dass das intakte Schiff
und seine enthaltene Technologie nicht in die Hände des
Feindes gerät. Meist
wird die Selbstzerstörungsautomatik dann eingeleitet,
wenn die Chancen auf Rettung des Schiffs gleich Null stehen.
Die Selbstzerstörung kann nur vom befehlshabenden Offizier
zusammen mit einem oder zwei weiteren Offizieren des
Führungsstabs ausgelöst werden. Nach der Aktivierung
der Automatik legt der befehlshabende Offizier einen zeitlichen
Countdown nach eigenem
Ermessen fest. Anschließend leitet der Hauptcomputer
die Initialisierung der Selbstzerstörung ein.
Nach der Einleitung der Selbstzerstörungsautomatik
sollte das Schiff, abhängig von der Situation und der
Möglichkeiten, evakuiert werden. Um nach dem Verlassen
des Schiffs
nicht eine feindliche Über-nahme zu riskieren,
müssen alle Systeme, Konsolen und andere Computerstationen
gesperrt und abgeschaltet werden. Anschließend sollte
eine Notrufboje gestartet werden, die ein verschlüsseltes
Föderations-Subraumsignal aussendet.
Der Countdown der Selbstzerstörungsautomatik kann bis
einschließlich bzw. spätestens bei Zeit-index T-1
abgebrochen
werden, da bei T-0 die Sprengsätze gezündet werden.
Für den Abbruch reicht die alleinige Zustimmung des befehlshabenden
Offiziers.
Es gibt zwei Arten der Zerstörung: Die
Zerstörung durch Überlastung der Antriebssysteme
und die Zerstörung durch schiffsinterne Sprengsätze.
Als
primäre Zerstörungsmethode wird im Allgemeinen die
Zündung der Sprengsätze verwendet:
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Zerstörung
durch Überlastung der Antriebssysteme:
Bei der Überlastung des Antriebs spielen
die Antimaterie- und Deuteriumtanks eine große
Rolle. Beide Elemente werden im ganzen
Schiff freigesetzt und garantieren eine fast trümmerlose
Vernichtung. Durch die Zerstörung ent-steht
jedoch eine recht enorme Druckwelle, die andere
Schiffe in unmittelbarer Nähe ebenfalls vernichten
oder beschädigen kann. Im schlimmsten Fall
zerstört ein Bruch des Warpkerns das Gefüge
des Raumkontinuums, was zu Raumanomalien und Rissen
führen kann. Deshalb ist diese Verfahrensweise
nur im äußersten Notfall zu wählen.
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Zerstörung durch
Sprengsätze:
Als primäre Selbstzerstörungsmethode wird eine Vernichtung
des Schiffs über die gleichmäßig ver-teilten
Schiffssprengsätze herbeigeführt. Diese
Sprengsätze werden systematisch von innen nach außen
gezündet.
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