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01. Die Omega - Direktive:
Sternenflotten-Captains und Flagg-Offiziere der Föderation
müssen die Sicherheit des Quadranten gegen die Omega-Bedrohung gewährleisten.
Wann immer die Sensoren die Präsenz des Omagas ausmachen, tritt das
schiffsweite Umfeld in den "Omega Modus" ein. Alle Navigations-,
Sensor-, Taktik- und Antriebssysteme sind zu sperren. Der Zugang zu den
Sensordaten wird dann wiederher-gestellt, wenn der Omega-Effekt
auf die Säuberungsstufe 10 eingegrenzt wurde. Wenn das Omega unter
Kontrolle gebracht wurde, hat der Captain des Schiffs umgehend das Sternenflotten-Ober-kommando
zu kontaktieren. Keine Information darf an die
Schiffsbesatzung weitergeleitet werden. Alle anderen Prioritäten
sind solange außer Kraft gesetzt, bis die Bedrohung neutralisiert
wurde. Die Hauptdirektive kann während einer solchen Mission gebeugt
werden, falls unbedingt notwendig. Der Missbrauch
des Omegas wird im vollen Umfang durch den Gebrauch aller anderen Sternenflotten-Direktiven
strafrechtlich verfolgt. Eine Verletzung der Hauptdirektive ist dann erlaubt,
wenn dies im Voraus minimal erwartet wird.
Wenn das
Sternenflotten-Oberkommando nicht kontaktiert werden kann, aus welchen
Gründen auch immer, besteht die Hauptpriorität darin, dass alle
entdeckten Omega-Moleküle
vernichtet werden müssen. Es gibt darüber keine Aufzeichnungen
der Sensoren und die Eintragungen in das Logbuch des Captains müssen
entweder verschlüsselt oder gelöscht werden.
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02. Das Omega - Molekül:
Im Jahr 2269 arbeitete ein Team von 127 Wissenschaftler
der Föderation, unter der Führung von Professor K'mtu Ketoract,
an einem streng geheimen Experiment namens "Projekt Omega" in
einem für geheim erklärten Forschungszentrum im Lantauro Sektor.
Das Ziel dieses Projektes war es, eine unerschöpfliche Energiequelle
zu kreieren, die alle anderen benötigten
Energiequellen ersetzen würde; demnach der Name "Omega".
Die Forschungen zeigten, dass ein einfaches Omega-Molekül über
das selbe Potential
verfügte, wie ein Warpkern. Dies führte Ketoract zu dem Glauben,
dass eine kleine Kette von Omega-Molekülen eine Zivilisation für
unzählige Jahre aufrecht erhalten könnte. Ketoract spekulierte
zusammen mit mehreren Kosmologen,
dass das Omega-Molekül einst für einen äußerst geringen
Zeitraum zum gleichen Zeitpunkt des Urknalls existierte. Ketoract behauptete
sogar, dass das Omega-Molekül die primäre Energiequelle für
die Explosion war, mit der unser Universum "geboren" wurde.
Den Wissenschaftlern gelang es ein einfaches Omega-Molekül
zusammen zu fügen. Jedoch existierte es nur für den Bruchteil
einer Sekunde, wurde instabil, zerstörte das Forschungszentrum und
tötete alle 127
Wissenschaftler. Ein zweiter, unerhoffter Effekt war ein Riss im Subraum
mit einer Ausdehnung von 3,2 Lichtjahren. Im Laufe späterer theoretischer
Tests kam das Sternenflotten-Ober-kommando zu der Ansicht, dass eine Kettenreaktion
einer
Handvoll komplexer Omega-Moleküle den
Subraum eines ganzen Quadranten vernichten und bzw. oder zerstören
kann und somit bewirkt, dass Reisen mit Warpgeschwindigkeiten
unmöglich werden, wodurch alle raumfahrenden Zivilisationen zum Stillstand
kämen und sterben würden.
Die Sternenflotte, die versucht, alle Informationen über
die Zerstörung des Forschungszentrum und über das Geheimnis
des
Subraum-Risses zu bewahren, hält das Wissen über das Experiment
zurück und erfand die Story eines natürlichen Phänomens,
dass sich im
Lantauro Sektor ereignet und das Reisen mit Warpgeschwindigkeit im Radius
von 3,2 Lichtjahren unmöglich gemacht hat.
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