Übersicht

Einleitung
1. Der Admiral (allgemein)
2. Der Commodore
3. Der Captain
4. Der Commander - Erster Offizier
5. Der taktische Offizier
6. Der Ingenieur
7. Der medizinische Offizier
8. Der Schiffscounselor
9. Der Wissenschaftsoffizier

Einleitung

IIn diesem Abschnitt des Archivs finden Sie Informationen über die Funktionen und Pflichten, die bestimmte Positionen in der militärischen Hierarchie der Sternenflotte mit sich bringen. Es sind zu den einzelnen Abschnitten jeweils immer nur die wichtigsten Punkte aufgelistet.
Überwiegend dreht es sich hierbei um die wichtigsten Ränge und Positionen innerhalb der Sternen-flotte. Die recherchierten Informationen und Fakten basieren auf den einzelnen Episoden aller Serien und Kinofilmen von "Star Trek", aus denen die folgenden Kenntnisse gewonnen werden konnten und sind somit offiziell. Alle Ergebnisse zu den einzelnen Posten sind in den folgenden Abschnitten zusammengefasst worden.

01 - Der Admiral (allgemein)

Allgemein:
Seit etwa der 50-er Jahre des 24. Jahrhunderts gibt es in der Admiralität der Sternenflotte fünf Ein-teilungen in die s.g. Sternkategorie. Diese reicht vom Ein-Sterne bis zum Fünf-Sterne-Admiral. Nach der großen Reform wurde der Flottencaptain als Rang aufgelöst. Der Commodore, die damalige Vor-stufe zum Admiral, bildet heute die unterste Stufe, der Admiralität (also Ein-Stern). Gefolgt wird jene Stufe von Konteradmiral (Zwei-Sterne), Vize-Admiral (Drei-Sterne), Admiral (Vier-Sterne) und vom Flottenadmiral (Fünf-Sterne).

Beförderung zum Admiral:
Der Rang des Admirals gehört zu einem der höchsten Positionen innerhalb der föderalen Sternen-flotte und bildet gleichzeitig einen der größten Vertrauensaussprüche des Oberkommandos an eine bestimmte Person. Nicht jeder Offizier kommt für einen solchen Posten in Frage. Um befördert zu werden, müssen bestimmte Kriterien während der gesamten Karrierelaufbahn (überwiegend in höheren Rangstufen) erfüllt worden sein.
Langjährige Erfahrung als Kommandant, Loyalität und Pflichtbewusstsein gegenüber der Vereinigten Föderation der Planeten, sowie auch der Sternenflotte, diplomatisches und taktisches Feingefühl sind hierbei die Grundvoraussetzungen.

Das Oberkommando allein kann einen Captain in den Rang eines Admirals erheben. Aber Beför-derungen innerhalb der Admiralität sind nicht möglich. Diese werden von Oberkommando und dem Föderationsrat (evtl. auch durch den Präsidenten der Föderation) besprochen, diskutiert, geprüft und dann die Durchführung entschieden.
Jedoch können die einzelnen Admirale eine bestimmte Person (z.B. einen rangniedrigen Admiral) zu dessen Beförderung dem Oberkommando bzw. Föderationsrat vorgeschlagen werden. Vorschlag ist in den oberen Rangpositionen meist üblich für Rangerhebungen.
Captains können zum Admiral befördert werden, wenn das Oberkommando der Meinung ist, dass die Erfahrung und Kenntnisse bestimmter Captains für die Flotte von wesentlich größerem Nutzen sind, wenn diese die Überwachung ganzer Raumsektoren und Planung einzelner Schiffsmissionen über-nehmen.
Beförderungen zum Vize-Admiral, Admiral oder Flottenadmiral erfolgen nur bei außergewöhnlichen Leistungen und bzw. oder durch besondere Auszeichnungen, durch die sich der Offizier für eine Beförderung als würdig erweist.

Ein Nachteil ist, der allerdings jeder militärische Rang der Sternenflotte beinhaltet, dass bei gravieren-den Fehlentscheidungen, die u.U. den unbeabsichtigten Tod von Flotten-Personal oder die Zerstörung von Raumschiffen und weiteren Einrichtungen nach sich ziehen, ein Verfahren vor dem Kriegsgericht bis hin zum Ausschluss aus der Sternenflotte drohen.

Aufgaben, Dienstanforderungen:
Das Aufgabengebiet ist weit gefächert. Zu den Aufgaben und Pflichten eines Admirals gehören folgende Tätigkeiten:

Teilnahme an diplomatischen Veranstaltungen
Vorlesungen und ggf. Übernahme von Unterrichtseinheiten an der Sternenflotten-Akademie
Planung von Missionen und Einsatzanweisungen für die einzelnen Captains (Übermittlung persönl.
oder per Transmission)
Inspektionen von Raumschiffen, Raumbasen, föderale Einrichtungen und Stützpunkten
Feldeinsatz: Überwachung von Konfliktschauplätzen, Einsatzplanung, Koordinationen von
Strategien und Taktiken während des Kriegsfalls
Kann mit der Überwachung bestimmter Spezialoperationen beauftragt werden
Vertrautheit mit allen Regeln und Richtlinien der Sternenflotte

Privilegien:
Neben den Pflichten gibt es auch diverse Privilegien, die solch eine Position mit sich bringt. Dazu gehören u.a. folgende:

Außer-Dienst-Stellung von Raumschiffen mit eigener Entscheidungsfreiheit, z.B. wenn Raumschiff
irreparable Schäden hat oder veraltet ist
Übernahme von Raumschiffkommandos im Krisenfall
Zuteilung von Admiralsschiffen möglich (nach Rangposition durch Entscheidung v. Oberkommando)
Kommandieren i.d.R. größere Raumbasen (wie z.B. die Ournal-Klasse) oder andere stationäre
Einrichtungen
Kann Offiziere mit eigener Entscheidungsfreiheit bis in den Rang eines Captains erheben;
Degradierungen sind ggf. möglich

Gefahr des Machtmissbrauchs:
Je höher der Rang eines Offiziers ist, desto größer ist auch die Gefahr eines Machtmissbrauchs. Solch ein Akt wird, vor allem beim Admiral, als absoluter Hochverrat gewertet. Verfahren vor dem Kriegsgericht, Rangzurückstufung oder auch Ausschluss aus der Sternenflotte, sowie mögliche Haftstrafen (je nach schwere des Vergehens) sind einige Konsequenzen, die sich bei aus Macht-ausnutzung ergeben können. Dennoch kommt es hin und wieder vor, dass Admirale vom "rechten Weg" abkommen.

02 - Der Commodore

Allgemein:
Bis zu den 2350-er Jahren war der Commodore ein eigenständiger Rang, der die direkte Unterstufe zur Admiralität der Sternenflotte bildete. Heute ist er in das Oberkommando integriert. Vorallem im 23. Jahrhundert war diese Position nicht unwichtig. Ein weiteres besonderes Merkmal war, dass der Commodore ein Kommando über ein Raumschiff behalten konnte, während dies im 24. Jahrhundert nicht mehr möglich ist. Alle Informationen zum Commodore des 24. Jahrhunderts finden Sie im Ab-schnitt "Der Admiral".

Beförderung zum Commodore im 23. Jahrhundert:
Um im 23. Jahrhundert zum Commodore befördert werden zu können, musste ein Offizier bestimmte Voraussetzungen erfüllen:

Der Offizier musste mindestens den Rang eines Flottencaptains tragen
Der Offizier sollte mindestens über eine vollständig abgeleistete Raummission (Fünf-Jahres-
Mission) verfügen
Praktische Erfahrung in Führungsposition (als Captain und Flottencaptain) wurde maßgeblich
vorausgesetzt

Die Beförderung in den Rang eines Commodores wurde allein durch das Oberkommando ent-schieden. Ähnlich wie nach heutigem Standard, konnten Admirale einen Flottencaptain zur Rang-hochstufung vorschlagen.

Aufgaben, Dienstanforderungen im 23. Jahrhundert:
Zu den Aufgaben und Pflichten eines Commodores gehörten folgende Tätigkeiten:

Vertrautheit mit allen Regeln und Richtlinien der Sternenflotte
Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortungsbereichen, in denen keine Erfahrung vorhanden ist
(flexibler Einsatz eines Commodores)
Leitung von speziellen Projekten bei Bedarf
Einsatzerfüllung direkt am Ort des Geschehens

Privilegien im 23. Jahrhundert:
Neben den Pflichten gab es auch diverse Privilegien, die solch eine Position mit sich brachte. Dazu gehörten u.a. folgende:

Anspruch auf ein Kommando über ein einzelnes Raumschiff; ggf. besteht die Möglichkeit, das alte
Kommando behalten
Konnte für ein Kommando über eine Sternenbasis eingeteilt werden
Konnte Offiziere mit eigener Entscheidungsfreiheit bis in den Rang eines Captains erheben, Degra-
dierungen sind ggf. möglich

03 - Der Captain

Allgemein:
Der Captain ist die Rangstufe, die von den meisten Offiziersanwärtern und Akademieabsolventen an-gestrebt wird, da sie wohl die interessanteste Rangstufe von allen ist. Allerdings erreichen nur wenige ihr Ziel. Es wird sehr viel Erfahrung als Offizier vorausgesetzt, zumal ein Captain später die Verant-wortung für mehrere hundert Leben trägt.
Während im 22. und 23. Jahrhundert der Captain noch selbst ein Außenteam führen konnte, räumte die Sternenflotte im späten 23. Jahrhundert eine Richtlinie ein, wonach sich der Schiffskommandant oder ein hochrangiger Offizier nicht mehr ohne bewaffnete Eskorte in unbekannte oder kritische Gebiete begeben durfte. Später sollten dann nur noch i.d.R. der Erste Offizier Außenteams führen dürfen, während der Captain auf seinem Schiff blieb.

Beförderung zum Captain:
Ein Commander kann entweder durch Vorschlag eines Captains vom Oberkommando befördert werden, oder die Admiralität ist der Auffassung, dass sich der betreffende Offizier durch seine bis-herigen Leistungen (z.B. als Erster Offizier eines Raumschiffs) im Dienst für den Rang des Captains als würdig erwiesen hat. Die Kommandofähigkeiten können u.a. in simulierten Trainingseinheiten geprüft werden, was meist durch einen von der Sternenflotte beauftragten Föderationsbotschafter überwacht wird.

Befehlsgewalt bei gleichrangigen Offizieren:
Generell kann kein Offizier einen anderen Offizier in den selben Rang erheben, was natürlich auch die Befehlserteilung gleichrangiger neutralisiert. Nur in bestimmten, durch die Richtlinien der Sternen-flotte festgelegten Situationen kann beispielsweise ein Captain einem anderen Captain etwas be-fehlen. Folgendes gilt übrigens auch entsprechend für alle anderen Rangstufen:

Captains können anderen Captains Befehle erteilen, wenn beispielsweise:
eine Krisensituation eintritt und Kontakt zum Flottenkommando unmöglich ist => der dienstälteste
Offizier übernimmt das Kommando (allgemein)
ein Flottenverband vom Flottenflaggschiff (z.Zt. die Enterprise-E) oder einem temporär ernannten
Verbandführungsschiffs geführt wird
jene ihr eigenes Schiff aufgeben mussten und auf ein anderes Schiff evakuiert wurden; meist in
Krisensituationen
das Oberkommando einem bestimmten Offizier temporär eine Sonderbefehlsgewalt einräumt, wie
z.B. die Ernennung eines Missionsführers
deren Anweisungen eindeutig, absichtlich und grundlos gegen die Richtlinien und Prinzipien der
Föderation und Sternenflotte verstoßen

Aufgaben, Dienstanforderungen:
Zu den Aufgaben und Pflichten eines Captains gehören folgende Tätigkeiten, die oftmals in direktem Zusammenhang stehen können:

Sicherer Betrieb des zugewiesenen Schiffs
Führung, Schutz und Gewährleistung des Wohlergehens von Schiff und Besatzung
Selbstsichere Handlungsweise und Auftreten vor der Besatzung, welches den Respekt der Crew
gewinnen soll
Unparteiische Lösungsfindung bei möglichen Streitigkeiten zwischen Besatzungs- oder Planetar-
mitgliedern
Ausgeprägter Sinn für Strategie, Taktik und Diplomatie, sowohl in inneren, als auch äußeren
Angelegenheiten
In der Lage sein, Krisensituationen angemessen und entsprechend der Richtlinien zu bewältigen
In der Lage sein, Gefahren für Schiff, Besatzung und für die Föderation rechtzeitig zu erkennen und
angemessen zu neutralisieren
Durchführung der zugewiesenen Einsätze und Missionen
Beachtung aller Direktiven, Prinzipien und Richtlinien
Repräsentation der Vereinigte Föderation der Planeten bei offiziellen, nicht-offiziellen, formellen und
nicht-formellen Anlässen
Führung von Missionslogbüchern, die mit privaten Einträgen ergänzt werden können
Entsenden von Außenteams, Shuttles, Transmissionen je nach Erfordernis des Auftrags

Privilegien:
Neben den Pflichten gibt es auch diverse Privilegien, die solch eine Position mit sich bringt. Dazu gehören u.a. folgende:

Denn Erstkontakt im Namen der Sternenflotte und der Vereinigten Föderation der Planeten herzu-
stellen
Autorisiert für hochzeitliche Trauungen und andere offizielle und inoffizielle Anlässe
Kann Offiziere mit eigener Entscheidungsfreiheit bis in den Rang des Commanders erheben (der
Captain ist niedrigster Rang mit dieser Option)
Kann Offiziere mit eigener Entscheidungsfreiheit in bestimmte Führungspositionen erheben oder
Posten zuweisen
Kann das Kommando temporär an den Ersten Offizier oder bei dessen Abwesenheit an einen zu-
verlässigen Offizier übertragen
Kann bestimmte Personen für seine Mannschaft beim Oberkommando anfordern bzw. deren Ver-
setzung auf das eigene Schiff beantragen
Kann Personal mit eigener Entscheidungsfreiheit aus der Mannschaft ausschließen oder suspen-
dieren, wenn dies erforderlich werden sollte
Kann sich der jährlichen medizinischen Hauptuntersuchung entziehen

04 - Der Commander (Erster Offizier)

Allgemein:
Der Posten des Commanders ist ebenso anspruchsvoll, wie der eines Captains bzw. Schiffs-kommandanten. Als Erster Offizier, der stellvertretungsberechtigt ist, bildet diese Rangstufe quasi die "rechte Hand" des kommandierenden Offiziers. Der Rang des "Ersten Offiziers" gibt es bereits seit dem 15. Jahrhundert und wurde dort in der irdischen Seefahrtsgeschichte eingeführt. Ebenso wie ein Captain muss sich auch der Commander Respekt und Ansehen der Mannschaft und Besatzung eines Schiffs verschaffen, damit ein störungsfreier Betrieb gewährleistet werden kann. Desweiteren muss der Commander, wie auch der Captain, mit sämtlichen Hauptsystemen des Raumers vertraut sein, um im Notfall verschiedene Stationen auf der Brücke übernehmen zu können (wie Navigation, Taktik, usw.).
Im Allgemeinen dient der Rang des Commanders bzw. der Posten des Ersten Offiziers zur Vorbe-reitung auf ein späteres Kommando über ein Raumschiff oder eine Raumbasis.

Beförderung zum Commander:
Wie bei jeder anderen Beförderung auch, müssen Offiziere bestimmte Leistungen erbracht und ein bestimmtes Engagement gezeigt haben, um sich für den jeweiligen Rang zu qualifizieren. Gute Führungsfähigkeiten gehören hierbei zu den Grundeigenschaften. Zum Commander befördert werden im Allgemeinen Personen, die den Rang des Lieutenant Commanders tragen. Jene Personen er-halten i.d.R. diesen Rang, wenn sie erstmals den Posten des "Ersten Offiziers" eines Föderations-raumschiffs übernehmen. Natürlich können auch Offiziere der medizinischen, psychologischen, wissenschaftlichen und technischen Bereiche den Rang des Commanders durch besondere und qualifizierte Leistungen erreichen.

Befehlsgewalt bei gleichrangigen Offizieren:
Wie bereits beim Captain erwähnt können sich gleichrangige Offiziere nur in bestimmten Aus-nahmensituationen etwas befehlen. Ansonsten ist dies nicht möglich. Beim Captain spielen durchaus mehr Kriterien eine Rolle, im Allgemeinen gelten jedoch für alle Rangstufen grundsätzlich folgende Ausnahmen:

Ein Offizier kann einem gleichrangigen anderen Offizier etwas befehlen, wenn beispielsweise:
eine Krisensituation eintritt und Kontakt zum Flottenkommando unmöglich ist => der dienstälteste
Offizier übernimmt das Kommando (allg.)
das Oberkommando einem bestimmten Offizier temporär eine Sonderbefehlsgewalt einräumt, wie
z.B. die Ernennung eines Missionsführers
dessen Anweisungen eindeutig, absichtlich und grundlos gegen die Richtlinien und Prinzipien der
Föderation und Sternenflotte verstoßen

Aufgaben, Dienstanforderungen:
Zu den Aufgaben und Pflichten eines Commanders gehören folgende Tätigkeiten, die oftmals auch in direktem Zusammenhang stehen können:

Kommandoübernahme auf Anweisung oder in Krisensituationen (z.B. wenn der Captain dienstun-
fähig, vermisst, getötet u.ä. wird)
Zusammenstellung, Führung, Schutz und Gewährleistung des Wohlergehens eines Außenteams
Einteilung der Schichten (Dienst-, Schichtpläne) und Besetzung von Schiffsposten
Unterstützungs-, Ergänzungs- und Beratungsfunktion für den Captain
Ausgeprägter Sinn für Führung, Strategie, Taktik und Diplomatie
Aufsichtspflicht über sämtliche Abteilungsleiter eines Raumschiffs; wird über mögliche Probleme
auf dem Laufenden gehalten
Einfordern der regelmäßigen Statusberichten aus allen Schiffsabteilungen (von deren Leiter)
Beurteilung von Besatzungsmitgliedern über deren Leistungen, Vorschlag für mögliche Beför-
derungen (ist selbst nicht dazu autorisiert)
Muss der Crew das Gefühl geben, beim Ersten Offizier jedes Problem äußern zu können
Muss für optimale Leistungsfähigkeit der Crew sorgen, Probleme vermeiden und Besatzung zu-
frieden halten
Trägt dem Captain nur die wichtigsten Unstimmigkeiten in der Besatzung vor
Muss den Schutz des Captains jederzeit gewährleisten
In der Lage sein, Krisen korrekt und angemessen zu neutralisieren und Schutz von Schiff und Be-
satzung zu gewährleisten

Privilegien:
Neben den Pflichten gibt es auch diverse Privilegien, die solch eine Position mit sich bringt. Dazu gehören u.a. folgende:

Ist autorisiert, jedem Besatzungsmitglied Anweisungen außerhalb des Dienstplans zu geben
Kann das Kommando über ein eigenes Raumschiff ablehnen und den Dienst auf dem bisherigen
Schiff beibehalten (geschieht recht selten)
Kann gleichrangigen Offizieren Anweisungen erteilen, sofern es sich dabei um Leiter verschiedener
Schiffsabteilungen handelt
Hat einen Anspruch auf ein eigenes Büro

05 - Der taktische Offizier

Allgemein:
Der taktische Offizier ist seit der zweiten Hälfte des 24. Jahrhunderts oftmals auch für die Sicherheit des Schiffs und der Besatzung zuständig, d.h., er ist Sicherheitschef. Im Gegensatz hierzu waren davor oftmals die Posten des taktischen Offiziers (früher auch Waffenoffizier genannt) und des Sicherheitschef von verschiedenen Personen besetzt worden.
Mitglieder des Sicherheitsdienstes können zugleich auch Anwärter auf ein Schiffskommando sein. Ein taktischer Offizier bedient auf der Brücke u.a. die Waffenkontrolle. Für den Posten können sämt-liche, dafür qualifizierte Personen in Frage kommen, die sich mindestens im Rang eines Lieutenants oder maximal im Rang eines Lieutenant Commanders (bezogen auf die Raumschiffhierarchie) be-finden.

Beförderung zum taktischen Offizier:
Taktischer Offizier werden meist Personen, die bereits in der Sicherheit tätig sind und bedingt da-durch über verschiedene Kenntnisse verfügen. Dem Sicherheitsdienst im Allgemeinen können Offiziere vom Fähnrich bis einschließlich zum Lieutenant Commander, wie aber auch Unteroffiziere angehören. Den Posten des taktischen Offiziers erhält man, wenn man vom Ersten Offizier dafür vorgeschlagen wurde. Dies geschieht durch besondere Eigenschaften oder durch verschiedene Leistungen bzw. Qualifikationen während des Dienstes als Sicherheitsoffiziers.

Aufgaben, Dienstanforderungen:
Zu den Aufgaben und Pflichten eines taktischen Offiziers (Führungsoffizier) gehören folgende Tätig-keiten:

Gewährleistung von Schutz und Sicherheit des Schiffs und der Besatzung, vorallem Gewährleistung
der inneren Sicherheit
Kenntnisse in sämtlichen Verteidigungstechniken; z.B. Kampfsportarten für (in erster Linie) Ver-
teidigungszwecke
Kenntnisse in Waffentechnik und -systemen (Handfeuerwaffen, Schiffswaffen, Kraftfeldtechnik...)
Kenntnisse in und Bedienung von Sensorsystemen (Innen-, Kurz- und Langstreckensensoren)
Führung von Sicherheitsteams
Planungs- und Koordinationsvermögen, sowie Führungsfähigkeit und Sinn für Diplomatie, Taktik,
Strategie
In der Lage sein, Sonden und Warnbojen aussetzen zu können
In der Lage sein, Traktorstrahlsysteme steuern zu können

Privilegien:
Neben den Pflichten gibt es auch Privilegien, die solch eine Position mit sich bringt. Dazu gehören u.a. folgende:

Kann in Notfällen, bei Bedarf oder je nach Situation Sperrcodes usw. mit eigenem Autorisierungs-
code aufheben
Kann Mitglieder seines kompletten Sicherheitsteams nach Leistung beurteilen und dem Cmdr. bzw.
Captain zur Beförderung vorschlagen
Hat einen Anspruch auf ein eigenes Büro

06 - Der Ingenieur

Allgemein:
Ingenieure bilden neben den Kommandanten die zweite wichtigte Ebene in der Sternenflotte. Sie haben nämlich die Funktion Raumschiffe, Raumbasen und sämtliche Einrichtungen bzw. Raum- und Fahrzeuge in Betrieb zu halten. Sie müssen Systeme reparieren und warten, Diagnosen erstellen können und vorallem technisch begabt sein. Denn wenn auf einem Raumschiff u.ä. nichts mehr geht, dann sind vorallem die Ingenieure gefragt.

Beförderung zum Chefingenieur:
Chefingenieur werden meist Personen, die bereits in der technischen Abteilung tätig sind und bedingt dadurch über verschiedene Kenntnisse verfügen. Dem Ingenieursstab im Allgemeinen können Offiziere vom Fähnrich bis einschließlich zum Lieutenant Commander, wie aber auch Unteroffiziere angehören. (Auch das Erreichen des Ranges eines Commanders ist möglich, aber recht selten; falls dies aber vorkommen sollte, dann ist jene Person der Autorität des Ersten Offiziers unterstellt).
Den Posten des Chefingenieurs erhält man, wenn man vom Ersten Offizier dafür vorgeschlagen wurde. Dies geschieht durch besondere Eigenschaften oder durch verschiedene Leistungen bzw. Qualifikationen während des Dienstes als Techniker bzw. Ingenieur. Im Gegensatz zum taktischen Offizier kann dieser Posten auch von einem hochrangigen Unteroffizier besetzt werden, wenn jener sich durch besondere Qualifikationen und Referenzen auszeichnet.

Aufgaben, Dienstanforderungen:
Zu den Aufgaben und Pflichten eines leitenden Ingenieurs (Führungsoffizier) gehören folgende Tätig-keiten:

Kommandostab bzw. -zentrum regelmäßig über Status informieren
Kenntnisse in sämtlichen technischen Systemen, Prozeduren, Sequenzen, Diagnoseprogrammen,
Werkzeugen usw. (zu Wartungszwecken)
Kenntnisse in und Bedienung von Antriebs- und Betriebsmaschinen, Waffentechnik (zu Wartungs-
zwecken)
Kenntnisse in und Bedienung von Kontrollpults, Kontroll-, Kommunikations- und Sensorsystemen
(zu Wartungszwecken)
Kenntnisse in sämtlichen biologisch-technischen Systeme (zu Wartungszwecken)
Leitung der technischen Abteilung
Planungs- und Koordinationsvermögen
In der Lage sein, alle Schiffssysteme konfigurieren, hoch- und herunterfahren zu können
Reparaturteams zusammenstellen, Reparaturliste nach Priorität erstellen können
Über kreatives Denken und Erfindungsgeist verfügen; vorallem in Krisensituationen ist schnelles
Handeln gefragt (allgemein)

Privilegien:
Neben den Pflichten gibt es auch Privilegien, die der Posten des Chefingenieurs mit sich bringt. Dazu gehören u.a. folgende:

Kann Mitglieder seines kompletten technischen Teams nach Leistung beurteilen und dem Cmdr.
bzw. Captain zur Beförderung vorschlagen
Der Chefingenieur hat einen Anspruch auf ein eigenes Büro, welches sich aber meistens schon in
der Nähe des Maschinenraums befindet

07 - Der medizinische Offizier

Allgemein:
Der medizinische Offizier bildet neben den Kommandanten die dritte wichtigte Ebene in der Sternen-flotte. Denn sie müssen für das leibliche Wohlbefinden des gesamten Personals (z.B. im Krank-heitsfall oder nach einem Unfall) sorgen. Generell wird für die Ausübung eines medizinischen Postens eine Grundausbildung vorausgesetzt. Diese leisten meist die Unteroffiziere, die später für Sanitätsdienste und Feldeinsätze eingeteilt werden. Offiziere leisten zunächst während ihrer Aus-bildung an der Akademie einen medizinischen Grundkurs. Im Rang eines Fähnrichs können sie ebenfalls dem Sanitätsdienst auf Raumschiffen zugeteilt werden. Die Personen, die eine Arztkarriere anstreben (z.B. Chefarzt auf Raumschiffen der Sternenflotte), leisten an der medizinischen Fakultät der Sternenflottenakademie ein Studium ab. Die Studiengänge werden i.d.R. von Fähnrichen besucht, die nach Abschluss den med. Doktortitel erhalten und in den Rang eines Lieutenants J.G. (oder in besonderen Fällen auch Lieutenant) erhoben werden.

Beförderung zum leitenden medizinischen Offizier:
Leitender medizinischer Offizier werden meist Personen, die bereits in der Medizin tätig sind und bedingt dadurch über verschiedene Kenntnisse verfügen. Dem medizinischen Dienst im Allgemeinen können Offiziere vom Fähnrich bis einschließlich zum Commander (gleichrangig mit dem Ersten Offizier, aber dessen Autorität unterstellt), wie aber auch Unteroffiziere angehören. Den Posten des leitenden medizinischen Offiziers erhält man, wenn man vom Ersten Offizier dafür vorgeschlagen wurde. Dies geschieht durch besondere Eigenschaften oder durch verschiedene Leistungen bzw. Qualifikationen während des Dienstes als Sicherheitsoffiziers. Die grundlegendste Voraussetzung für eine Erhebung in diese Position ist ein umfangreiches Medizinstudium an der medizinischen Fakultät der Sternenflottenakademie.

Aufgaben, Dienstanforderungen:
Zu den Aufgaben und Pflichten eines leitenden medizinischen Offiziers (Führungsoffizier) gehören folgende Tätigkeiten:

Untersteht dem hippokratischen Eid (= verpflichtet jedes Leben zu retten und nicht ihm zu schaden)
Kenntnisse in Anatomie, Biologie, Chirurgie, Genetik, Natur- & Kräuterkunde usw.
Führung der medizinischen Stationen
Planungs- und Koordinationsvermögen
In der Lage sein, Diagnosen auch ohne medizinischer Ausrüstung treffen und entsprechend be-
handeln zu können

Privilegien:
Neben den Pflichten gibt es auch Privilegien, die der Posten des leitenden medizinischen Offiziers mit sich bringt. Dazu gehören u.a. folgende:

Kann jeden Offizier, einschließlich eines Captains oder Admirals, vom Dienst entbinden, falls dies
erforderlich sein sollte
Kann Mitglieder seines kompletten med. Stabs nach Leistung beurteilen und dem Commander oder
Captain zur Beförderung vorschlagen
Hat einen Anspruch auf ein eigenes Büro

08 - Der Schiffscounselor

Allgemein:
Der Posten des Counselors, Schiffs- oder Stationscounselors gibt es offizielle erst seit der Mitte des 23. Jahrhunderts. Zu eine der ersten Counselors gehörte Dr. Elizabeth Dehner, die u.a. auch auf dem Föderationsschiff U.S.S. Enterprise NCC-1701 unter dem Kommando von Captain James T. Kirk diente.
Genauer betrachtet, befinden sich Counselors rund um die Uhr im Dienst. Denn meist werden sie auch neben Terminvereinbarungen von Besatzungs-mitgliedern aufgesucht, wenn diese mit phy-sischen oder psychischen Problemen zu kämfen haben.

Ausbildung und Aufstiegsmöglichkeiten:
Personen, die den Beruf eines Counselors anstreben, erhalten an der Akademie zunächst während ihrer Kadettenlaufbahn einen allgemeinbildende Ausbildung (Grundjahr plus Ausbildungsjahr 2 bis Abschluss). Anschließend folgt im Rang eines Fähnrichs ein Studium an der medizinischen Fakultät (Höhere Militärfachschule) der Sternenflottenakademie; Fachrichtung Psychologie. Nach erfolg-reichem Abschluss wird der Student bzw. die Studentin in den Rang eines Lieutenants J.G. (in besonderen Fällen auch Lieutenant => meist nach Zusatzqualifikation mit Erwerb des Doktortitels für Psychologie) erhoben.
Im Schiffs- oder Stationsdienst kann ein Counselor den Rang eines Commanders erreichen (entweder durch besondere Leistungen oder, was häufiger der Fall ist, durch weitere Zusatzqualifikationen und bzw. oder Weiterbildungsmaßnahmen). Sie sind zwar mit dem Ersten Offizier gleichrangig, unter-stehen jedoch dessen Autorität, bedingt durch seine Position in der Hierarchie.

Aufgaben, Dienstanforderungen:
Zu den Aufgaben und Pflichten eines Counselors (gehören dem Führungsstab an) gehören folgende Tätigkeiten:

Überwachung des seelischen Wohlbefindens (emotional und mental) und der Motivation einer
Besatzung
Kenntnisse in Psychologie
Unterstützt den Ersten Offizier bei der Beurteilung von Besatzungsmitgliedern und arbeitet mit
Abteilungsleitern direkt zusammen
Muss zur Konfliktvermeidung beitragen, sowie den Captain vor möglichen Hintergehungsversuchen
einzelner Personen warnen
Muss die Arbeit mit anderen Menschen/Lebewesen mögen
Hat die Aufgabe, fremde Völker zu analysieren (meist für Zwecken des Erstkontakts)

Privilegien:
Neben den Pflichten gibt es auch Privilegien, die der Posten des leitenden medizinischen Offiziers mit sich bringt. Dazu gehören u.a. folgende:

Hat, wie Chefarzt, Captain und Erster Offizier, Zugang zu allen Personalakten
Hat einen Anspruch auf ein eigenes Büro mit Sprechzimmer, was i.d.R. schon vorhanden ist
Ist autorisiert in Krisensituationen, das Kommando zu übernehmen, sofern weder Captain, Erster
oder Zweiter Offizier in der Lage dazu sind

09 - Der Wissenschaftsoffizier

Allgemein:
Die Wissenschaft ist eines der vielseitigsten Gebiete. Naturwissenschaft, Kartographie, Astronomie, Geografie, Geologie, Metrologie, Exobiologie, Exochemie, Archäologie, Zoologie, Astrophysik und viele andere Bereiche fallen unter diesen Begriff. Meist geht es hierbei um die Erforschung bestimm-ter Sachverhalte in jenen Themengebieten.
Bei Wissenschaftsoffizieren handelt es sich in erster Linie um Spezialisten für bestimmte Themen-gebiete, Techniken usw., die die Besatzung eines Schiffs mit ihrem umfangreichen Wissen ergänzen und Außenteams entsprechend unterstützen sollen. Die meisten verbringen ihre freie Zeit mit Weiter-bildung, wodurch sie aber bis in die Admiralität aufsteigen können. Oder sie nehmen an den ver-schiedensten Konferenzen und ggf. Ausstellungen teil.
Aufgrund ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten können Wissenschaftsoffiziere auch unter extremen Bedingungen oder unter Druck zuverlässig und effizient arbeiten. Die Arbeit kann zudem ein höheres Sicherheitsrisiko beinhalten, da sie sich oftmals in unbekannte Situationen begeben. Doch die schnelle Auffassungsgabe und Entschlossenheit trug schon zur Rettung unzähliger Raumschiffen, Raumstationen und Lebensformen, sowie Angehörigen der Sternenflotte bei.

Ausbildung und Aufstiegsmöglichkeiten:
Personen, die den Beruf eines Wissenschaftlers anstreben, erhalten an der Akademie zunächst während ihrer Kadettenlaufbahn einen allgemeinbildende Grundausbildung, die ab dem zweiten Jahr mit wissenschaftlichen und technischen Fächern (meist in Form kompakter Kurse, von denen max. drei gewählt werden können) ergänzt wird.
Offiziere dieses Tätigkeitsfelds haben verschiedene Interessen in den zwei genannten Gebieten, dass sie meist selbst weiter vertiefen. Durch dieses Engagement können solche Personen selbst schon als Fähnrich in bestimmten Bereichen als Spezialisten eingesetzt werden.
Im Schiffs- oder Stationsdienst kann ein Wissenschaftler den Rang eines Captains, oder sogar eines Admirals, erreichen (entweder durch besondere Leistungen oder durch weitere Zusatzqualifikationen und/oder Weiterbildungsmaßnahmen mit Erwerb von Doktortiteln).
Als Captain können sie das Kommando von wissenschaftlichen Einrichtungen übernehmen und diese dann leiten. Es besteht aber auch während der Berufsausübung in niedrigeren Rängen die Möglich-keit, die Kommandokurse der Höheren Militärschule (Sternenflottenakademie) zu besuchen, um später als Captain Schiffe der Sternenflotte zu führen.
Dem Wissenschaftsstab können auch Unteroffiziere angehören. Diese können maximal den Rang des "Master Chief Petty Officer of the Starfleet" erreichen, wodurch sie ebenso durchaus zur Leitung von Projektteams eingeteilt werden können.

Aufgaben, Dienstanforderungen:
Zu den Aufgaben und Pflichten eines leitenden Wissenschaftsoffiziers (Führungsoffizier) gehören folgende Tätigkeiten:

Kommandostab bzw. -zentrum regelmäßig über Status bei Forschungsprojekten informieren
Kenntnisse in sämtlichen wissenschaftlichen und technischen Bereichen
Kenntnisse in sämtlichen biologisch-technischen Systeme (zu Anwendungs- und Verwendungs-
zwecken)
Müssen bei und während Außenmissionen auf Naturgefahren und andere Bedrohungen hinweisen
Müssen in der Lage sein, mit fremden Technologien und in fremden Einrichtungen arbeiten zu
können
Leitung der wissenschaftlichen Abteilung und bzw. oder Projektteams
Planungs- und Koordinationsvermögen innerhalb von Forschungsprojekten
Über kreatives Denken und Erfindungsgeist verfügen; vorallem in Krisensituationen ist schnelles
Handeln gefragt (allgemein)

Privilegien:
Neben den Pflichten gibt es auch Privilegien, die der Posten des leitenden wissenschaftlichen Offiziers mit sich bringt. Dazu gehören u.a. folgende:

Kann Mitglieder seines wissenschaftlichen Stabs nach Leistung beurteilen und dem Commander
bzw. Captain zur Beförderung vorschlagen
Können an Konferenzen (Schiffs-, Stations- oder Planetarkonferenzen) teilnehmen, wozu sie i.d.R.
nicht aufgefordert werden müssen

 

(© by K. Breit, 2002)

Letztes Update: 26.08.2004

 
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