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01. Der Geheimdienst der
Sternenflotte
Wie jede große Organisation, so verfügt
auch die Sternenflotte über einen offiziellen professionellen
Geheimdienst. Dieser setzt sich im Allgemeinen aus Offizieren
der Sternenflotte zusammen. Als Oberhaupt des Geheimdienstes
steht der Direktor, der auf eine bestimmte Legislaturperiode
gewählt wird.
Schon auf der Akademie können sich die Kadetten für
eine Laufbahn im Geheimdienst entscheiden. Dort erhalten sie
ein spezielles Training und eine professionelle Ausbildung.
Die Hauptaufgabe des Geheimdienstes besteht
darin, die Interessen und das Wohl der gesamten Vereinigten
Föderation der Planeten, der Sternenflotte und des einzelnen
Bürgers zu schützen. Kleine Gruppen von bis zu maximal
sechs Personen führen verdeckte Operationen durch, infiltrieren
feindliche Anlagen und Organisationen, beschatten einzelne
Zielpersonen, von denen eine gewisse Gefahr ausgeht, entschlüsseln
geheime Nachrichten des
Feindes, usw. Für diese Arbeiten werden aber nicht immer
nur die eigenen Geheimdienstmitarbeiter eingesetzt, sondern
es können auch "normale" Offiziere der Sternenflotte
für spezielle Missionen rekutiert werden.
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02. Sektion 31
"Sektion 31" ist die offizielle Bezeichnung
einer geheimdienstlichen Behörde. Diese besteht seit
der Gründung der Vereinigten Föderation der Planeten
im Jahr 2161 und stellt eine föderationsunab-hängige
Organisation dar,
obwohl sie anfangs noch in der Charta der Sternenflotte enthalten
war. Wie der romulanische Tal Shiar oder der cardassianische
Obsidianische Orden, die im Gegensatz zu Sektion 31 offizielle
Behörden der Regierung sind, arbeitet Sektion 31 skrupellos,
autonom und ohne Rücksicht auf mögliche Verluste,
meist entgegen den Prinzipien
der Vereinigten Föderation der Planeten, aber auch nur
dann, wenn diese Vorgehensweise, ihrer Meinung nach, sich
nicht für die Gewährleistung der Sicherheit der
Föderation vermeiden lässt.
Sektion 31 verfügt über keine Gebäude
oder Einrichtungen, die beispielsweise einem Hauptquartier
entsprechen. Sie existiert nur in ihren jeweiligen einzelnen
Mitarbeiter. Allerdings besitzt sie, wie jede andere Organisation
auch, ein Oberhaupt, dass die Organisation führt. Die
Mitarbeiter verfassen keine Berichte oder lassen sich ihre
Einsätze genehmigen.
Obwohl sie ihr offiziell ein Dorn im Auge ist, duldet die
Sternenflotte inoffiziell Sektion 31. Besonders dann, wenn
diese indirekt zum eigenen Nutzen operiert.
Die Organisation ist ständig auf der Suche
nach potentiellen Mitarbeitern. Besonders werden diese, meist
Offiziere der
Sternenflotte, nach speziellen Fähigkeiten ausgesucht.
Selbst Admiräle aus dem Oberkommando der Sternenflotte
können auf der "Wunschliste" von Sektion 31
stehen. So hat beispielsweise im Jahr 2375 Admiral William
Ross, der direkte Vorgesetzte
von Captain Benjamin Sisko während des Dominionkriegs,
kurzzeitig für Sektion 31 gearbeitet. Natürlich
im Interesse der Sicherheit der Föderation und der Sternenflotte,
versteht sich.
Sektion 31 hat sogar Spione und Verbündete
in anderen Imperien, wie beispielsweise dem romula-nischen
Reich, sitzen. Die Operationen werden mit professionellen
und präzisen Mitteln durchgeführt. Es gibt meist
keine Spuren, mit denen sich Aktionen
dieser Organisation identifizieren oder auf-decken lassen.
Die Mitarbeiter arbeiten mit falscher Identität und meist
auch mit illegalen Mitteln.
Die Skrupellosigkeit dieser Organisation, die
von sich selbst behauptet, die Prinzipien der Föderation
zu schützen, diese aber selbst ständig verletzt,
wird besonders deutlich, als man während der Dominion-Krise
den
Formwandler und Sicherheitschef Odo mit einem tödlichen
Virus infiziert, dass die Gründer vernichten soll. Dass
dabei auch Odo das Leben verlieren würde, war von Sektion
31 im Sinne des Erfolgs ihres Vorhabens als "akzeptabler
Verlust" gesehen worden. Als im Jahr 2375 während
des Kriegs dann dies bekannt wird, stellt sich letztendlich
heraus, das mehr als 70 Per-sonen aus der Sternenflotte und
von Sektion 31 an dieser Verschwörung beteiligt waren.
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